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Wechselkursrisiko begrenzen

veröffentlicht am 10.02.2011 unter Rohstoffeinkauf
Neben unterschiedlichen Einkaufspreisen in den Ursprungsländern sind auch Währungsschwankungen maßgeblich für Preisveränderungen der Rohstoffe. Denn Rohstoffe werden international in US-Dollar gehandelt. Ändert sich der Kurs, sind die meisten Verkäufer ebenso betroffen wie die europäischen Kunden. Die Produzenten/Verarbeiter der Rohstoffe verkaufen ihre Produkte in US-Dollar, während der europäische Kunde seine Waren in US-Dollar vom internationalen Anbieter kauft. Beide Parteien haben dabei das Wechselkursrisiko.
Beim Importeinkauf sind deswegen Ab- oder Aufwertungen der Devisen problematisch. Die Ungewissheit über zukünftige Währungsschwankungen und riskante Zahlungsbedingungen können hohe Kosten verursachen und Preisvorteile schnell aufzehren.

Sie müssen bei Auslandsgeschäften außerhalb der Europäischen Union entscheiden, in welcher Währung der Vertrag abgeschlossen wird. Es geht darum, welcher Partei ein Wechselkursrisiko aufgebürdet wird beziehungsweise wie dieses Risiko gerecht verteilt wird. Ein möglicher Lösungsweg für dieses Problem sind „risk-sharing contracts“ in denen vereinbart wird, innerhalb einer bestimmten Schwankungsbandbreite keine Preisanpassung durchzuführen.
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