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Stahlmarkt: Die Preise sind eingeknickt

veröffentlicht am 09.06.2011 unter Rohstoffeinkauf
Die Rechnung der Stahlkocher ging nicht auf. Weder Nachfrage noch Preise setzten ihre Höhenflüge fort. Nun sitzen sie bei den meisten Sorten auf riesigen Materialbergen, die sie irgendwie, d.h. mit Nachlässen losschlagen müssen.
Chart-Grafik: Entwicklung von Stahlpreisen Wollte die Nummer 1 der Stahlkocher, ArcelorMittal, bspw. Anfang April für Warmbreitband noch Preisanhebungen von 70 €/t durchdrücken, rudert der Konzern heute zurück und verlangt nun durchschnittlich 80 €/t weniger. In ähnlichen Dimensionen bewegen sich auch die Abschläge bei anderen Massenstählen:
  • Eisenerz: Auch die Preisvorstellungen von über 200 $/t sind Schnee von gestern. Zurzeit sind es 170 $/t - mit fallender Tendenz.
  • Kohle: Die Preise haben sich auf hohem Niveau stabilisiert. Für die Qualität 10,5-11 % Asche werden am Spotmarkt 525 $/t verlangt (C & F Nordwest-Europa), genau wie vor Monatsfrist.
  • Schrott: Auf der Stelle treten auch weiterhin die Schrottpreise: 250 €/t für SM-Schrott, wie 4 Wochen zuvor.
Beachten Sie: Mit rund 500 €/t für Standardsorten bieten italienische und türkische Hersteller bei Warmbreitband zurzeit die besten Angebote.
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