News zum Thema Rohstoffeinkauf
Am Horizont sind aber erste Entspannungszeichen für den Kupfermarkt sichtbar. Wie meist bei Rohstoffen kommen diese Zeichen aus China, mit knapp 25 % der weltweit größte Kupfereinkäufer.
An den internationalen Metallbörsen türmen sich Aluminium Materialberge von rund 4,5 Mio. t auf.
Die Taiwan Technology Co. hat ein revolutionäres Verfahren zur Serienreife gebracht. Knapp und teuer werdende Rohstoffe zwingen Ingenieure (und Einkäufer) immer häufiger, nach Substitutionsmöglichkeiten für ihre Produkte Ausschau zu halten.
Rückläufige Entwicklung auf dem Holzmarkt: Statt 2,2 Mio. Häuser wurden 2009 in den USA nur 490.000 gebaut. In Japan waren es immerhin noch 800.000.
Beim weltgrößten Bleischmelzer kommt es immer wieder zu gravierenden Produktionsstörungen. Im November vergangenen Jahres stürmten aufgebrachte Eltern in der Zentralprovinz Henan eine Bleihütte und steckten sie in Brand.
Klare Konjunktursignale kommen aus Asien. Die Industriestaaten des Westens von Amerika bis zur Europäischen Union können dagegen nur mit vermischten Meldungen aufwarten. Noch ist allesvorläufig und in der Schwebe. „Voraussichtlich“ ist das Wort des Tages.
Nach dem Zollrecht geht es dabei um die Identität einer Ware, nämlich um ihren Namen. Mit der Identitätsprüfung (Übereinstimmung von Name, Sache, Menge, Gewicht etc.) verhindern die Zöllner, dass ihnen faule Eier ins Nest gelegt werden.
Im neuen Jahr ist mit weiter sinkenden Preisen zu rechnen.
Mit 14,56 Mio. m3 verkaufte Russland bis Oktober rund 45 % weniger Rohholz als im Vorjahr.
Die Zeit des billigen Öls geht unwiderruflich zu Ende, prophezeit die Internationale Energie-Agentur (IEA). Schon für 2011 sagt die Agentur (www.iea.org) einen Engpass mit entsprechenden Preissprüngen voraus. Falls sich die Weltwirtschaft schneller erholt als gedacht, könnte diese Entwicklung sogar schon in den Sommer/Herbst 2010 fallen.
Bei keinem anderen Industriemetall ging es so heftig runter und wieder rauf wie bei Nickel. Mitte August lag der Preis des wichtigen Legierungsmetalls z. B. deutlich über der 20.000-$-Marke (21.325 $/t). Für nächstes Jahr sagen Branchenkenner voraus, dass sich der Preis dauerhaft oberhalb dieser Linie etablieren wird. Geschuldet ist diese Entwicklung Streiks (u. a. in Kanada), Produktionskürzungen und der Verschiebung von neuen Minenprojekten.
Bei Neuverhandlungen für 2010 fordern Händler und Hersteller bis zu 100 €/t mehr.
Viele europäische Preise liegen aber immer noch unter chinesischem Niveau.
So sicher wie das Amen in der Kirche sind erneut steigende Einkaufspreise. Diese Entwicklung können Sie natürlich nicht aufhalten, Vorsorgemaßnahmen können Sie aber schon heute treffen. Wer sein Ohr immer am Markt hat, hört die Bomben frühzeitig ticken und kann eher in Deckung gehen als andere.
Eine steigende Produktion und Nachfrage vor allem der europäischen Stahlwerke haben auch die Schrottpreise weiter nach oben gezogen. Im Schnitt waren es 20-30 €/t, bei einzelnen Sorten sogar noch mehr.
Gold: Zeitweise über 1090 Dollar/oz
Ein schwacher Dollar und die gesunkene Goldproduktion in Südafrika (-9,3 % im 2. Quartal 2009) verleihen dem Goldpreis Flügel. Die magische Marke von 1000 $/oz ist früher geknackt worden als angenommen. Heute notierte Gold zeitweise bei über 1090 $/oz.
Ein schwacher Dollar und die gesunkene Goldproduktion in Südafrika (-9,3 % im 2. Quartal 2009) verleihen dem Goldpreis Flügel. Die magische Marke von 1000 $/oz ist früher geknackt worden als angenommen. Heute notierte Gold zeitweise bei über 1090 $/oz.
Ist die Leitwährung der Zukunft der chineische Renminbi? Schon heute bringt Peking schwere Geschütze gegen den Dollar in Stellung, das berichtet der Informationsdienst Einkaufsmanager in seiner vor wenigen Tagen erschienenen Juni-Ausgabe.
Partei und Regierung fahren dabei zweigleisig. Im Geheimen streuen sie immer wieder Gerüchte, die Zeit sei reif für eine neue Leitwährung, und ganz offiziell vereinbaren sie via chinesischer Zentralbank Devisentauschgeschäfte mit anderen
Notenbanken.
Zum Jahresanfang hatten sie z. B. Südkorea, Hongkong, Malaysia, Weißrussland und Indonesien neue Währungs-Swap-Linien eingeräumt. Im März folgte Argentinien mit einem Gesamtvolumen von 70 Mrd. Yuan (10,2 Mrd. $).
Dank dieses Swap-Geschäfts können die argentinischen Exporteure und Importeure unter Umgehung der Dollar-Umrechnung ihre Handelsgeschäfte mit China direkt auf Renminbi-Basis abwickeln.
Die gewaltigen Konjunkturspritzen der neuen Obama-Regierung scheinen die chinesische Führung in ihrem Vorgehen nur zu beflügeln, die Abhängigkeit des Welthandels vom Dollar zu verringern.
Rohstoffeinkauf aktuell gibt eine Einschätzung ab, wie sich die Entwicklung fortsetzen könnte:
Partei und Regierung fahren dabei zweigleisig. Im Geheimen streuen sie immer wieder Gerüchte, die Zeit sei reif für eine neue Leitwährung, und ganz offiziell vereinbaren sie via chinesischer Zentralbank Devisentauschgeschäfte mit anderen
Notenbanken.
Zum Jahresanfang hatten sie z. B. Südkorea, Hongkong, Malaysia, Weißrussland und Indonesien neue Währungs-Swap-Linien eingeräumt. Im März folgte Argentinien mit einem Gesamtvolumen von 70 Mrd. Yuan (10,2 Mrd. $).
Dank dieses Swap-Geschäfts können die argentinischen Exporteure und Importeure unter Umgehung der Dollar-Umrechnung ihre Handelsgeschäfte mit China direkt auf Renminbi-Basis abwickeln.
Die gewaltigen Konjunkturspritzen der neuen Obama-Regierung scheinen die chinesische Führung in ihrem Vorgehen nur zu beflügeln, die Abhängigkeit des Welthandels vom Dollar zu verringern.
Rohstoffeinkauf aktuell gibt eine Einschätzung ab, wie sich die Entwicklung fortsetzen könnte:
Ohne Steuern und Abgaben ist Strom in Deutschland zwischen 2000 und 2008 um stattliche 51 % teurer geworden. Reingewinn der vier Platzhirsche RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW allein 2008: satte 11%! Auch in diesem Jahr soll das so weitergehen. Die insgesamt 480 deutschen Stromanbieter haben Preiserhöhungen von durchschnittlich 8,4% angekündigt. Beispiel: Die Rhein-Energie AG in Köln hat ihre Strompreise für Privat- und Gewerbekunden zum April um 1,8 cts/kWh angehoben.
Höchste Zeit also, um als Einkäufer zu handeln und sich nach billigeren Stromlieferanten umzusehen. Dafür bietet der liberalisierte Strommarkt der EU auch beste Voraussetzungen: Seit 1998 können Sie jeden europäischen Energieversorger anzapfen und in der Regel mit Kosteneinsparungen von 10 % und mehr rechnen. Der Pferdefuß dabei: Ein Anbieterwechsel ist nicht nur mit einem enormen Arbeitsaufwand verbunden, sondern auch mit Kosten.
Europaweit anfragen
Besonders beim Energieeinkauf steht oder fällt alles mit dem Insiderwissen. Bereiten Sie deshalb Ihre europaweiten Anfrageaktionen sorgfältig vor. Je fundierter Ihre Daten und Argumente zusammengestellt und aufbereitet sind, umso besser. Lassen Sie sich bei Ihren
Verhandlungen nicht von Muskelspielen der Stromanbieter beeindrucken. In diesen Krisenzeiten haben Sie die besseren Argumente. So groß oder klein Ihr Strombedarf auch immer ist, die Umsatzeinbußen wird Ihr Anbieterunternehmen nicht so ohne Weiteres schlucken.
PRAXIS-TIPP
Hören Sie sich in Ihrer Nachbarschaft um und gründen Sie mit anderen Unternehmen Interessen - gemeinschaften, um durch höhere Stromvolumen Ihre Verhandlungsmacht zu stärken. Nicht nur nach Rom führen bekanntlich viele Wege, sondern auch zum kostengünstigen Stromeinkauf. Welchen Weg Sie wählen, hängt von Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten, vor allem aber von Ihren Erfahrungen ab.
Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf aktuell stellt Ihnen die wichtigsten Wege zum günstigen Strom vor.
Höchste Zeit also, um als Einkäufer zu handeln und sich nach billigeren Stromlieferanten umzusehen. Dafür bietet der liberalisierte Strommarkt der EU auch beste Voraussetzungen: Seit 1998 können Sie jeden europäischen Energieversorger anzapfen und in der Regel mit Kosteneinsparungen von 10 % und mehr rechnen. Der Pferdefuß dabei: Ein Anbieterwechsel ist nicht nur mit einem enormen Arbeitsaufwand verbunden, sondern auch mit Kosten.
Europaweit anfragen
Besonders beim Energieeinkauf steht oder fällt alles mit dem Insiderwissen. Bereiten Sie deshalb Ihre europaweiten Anfrageaktionen sorgfältig vor. Je fundierter Ihre Daten und Argumente zusammengestellt und aufbereitet sind, umso besser. Lassen Sie sich bei Ihren
Verhandlungen nicht von Muskelspielen der Stromanbieter beeindrucken. In diesen Krisenzeiten haben Sie die besseren Argumente. So groß oder klein Ihr Strombedarf auch immer ist, die Umsatzeinbußen wird Ihr Anbieterunternehmen nicht so ohne Weiteres schlucken.
PRAXIS-TIPP
Hören Sie sich in Ihrer Nachbarschaft um und gründen Sie mit anderen Unternehmen Interessen - gemeinschaften, um durch höhere Stromvolumen Ihre Verhandlungsmacht zu stärken. Nicht nur nach Rom führen bekanntlich viele Wege, sondern auch zum kostengünstigen Stromeinkauf. Welchen Weg Sie wählen, hängt von Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten, vor allem aber von Ihren Erfahrungen ab.
Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf aktuell stellt Ihnen die wichtigsten Wege zum günstigen Strom vor.
Lange wird das Preistief bei den Rohstoffen nicht mehr anhalten. Wer es noch nicht getan hat, sollte jetzt schnellstens seine Verträge kritisch unter die Lupe nehmen. Denn was z. B. die Stahlhändler im vorigen Jahr konnten, nämlich bestehende Verträge im ersten Halbjahr 2008 kündigen, um kräftige Zuschläge zu verlangen, können Einkäufer auch. Nur in umgekehrter Richtung.
Zwar gibt der Fachverband Papier, Pappe, Kunststoffe (PPK, www.verband-papierverarbeitung.de) Entwarnung, doch die dezente Seitwärtsbewegung des aktuellen Geschäftsklimaindexes, der sich seit Monaten im freien Fall befindet, macht Preiserhöhungen derzeit illusorisch. Die Lage bleibt für Papier- und Kartonageeinkäufer also sehr entspannt. Sie können sich die Lieferanten aussuchen und kräftig an der Preisschraube drehen - zu ihren Gunsten!
Auch in der Altpapierbranche gibt es derzeit Preiseinbrüche: Mehr dazu lesen Sie im folgenden Beitrag aus Rohstoffeinkauf Aktuell.
Auch in der Altpapierbranche gibt es derzeit Preiseinbrüche: Mehr dazu lesen Sie im folgenden Beitrag aus Rohstoffeinkauf Aktuell.






