News zum Thema Rohstoffeinkauf

Die Volksrepublik China hat sich in den letzten Jahren zur zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt etabliert. Dabei konzentriert sich die Wirtschaft des Landes nicht auf Dienstleistungen, wie es in westlichen Ländern wie den Vereinigten Staaten inzwischen zu sehen ist, sondern auf die Industrie und Produktion, welche sehr rohstoffintensiv sind.
Viele Probleme sind beim Rohstoffeinkauf hausgemacht, dass in Deutschlands Einkaufsabteilungen zu über 35 % nach Großvaterart per Brief oder Telefon eingekauft wird!
Das gestiegene Produktionsniveau der Mühlen in China hat den Stahlpreis deutlich unter Druck gebracht. Aktuell kostet die Tonne an der Londoner Metallbörse zwischen 170 und 180 US-Dollar. Die Mühlen haben in der Erwartung, die Nachfrage werde mit dem Beginn der Bauphase in China wieder anziehen, die Produktionskapazitäten deutlich ausgeweitet.
Vor Kurzem hatten wir erwähnt, dass sich im Markt für seltene Erden etwas tut. Es kam zu einem vollkommenen Meinungsumschwung innerhalb der Branche.
Nach einem unerwartet stabilen Vorjahr setzt der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e. V. (GKV) im 2. Halbjahr 2013 auf neue Wachstumsimpulse.
Neue Ölfelder und unkonventionelle Fördertechnologien sichern für Jahrzehnte eine auskömmliche Energiebasis.
Die steigende Nachfrage aus asiatischen Ländern, insbesondere aus China, hat die OPEC dazu veranlasst, die Nachfrageerwartungen kurzfristig nach oben zu korrigieren.
Die Unterstützung an der 90 US-Dollar Marke konnte gehalten werden und hat den Ölpreis leichten Rückenwind verschafft. Allerdings sorgt ein starker US-Dollar immer wieder für Druck und belastet die Nachfrage.
Seit dem ersten März 2013 gibt es in Italien die Finanztransaktionssteuer. Damit sind die Italiener das zweite Land nach Frankreich, die im Alleingang eine Steuer auf Börsengeschäfte einführen.
Der Preis für Rohöl der Sorte WTI markiert dieses Jahr ein neues Tief und rutscht erstmals unter die 90 US-Dollar Marke.
Öl hat in den letzten Tagen einen sehr hohen Abbau von Kaufpositionen verzeichnen müssen, was den Preis unter die 93 US-Dollar Marke gedrückt hat.
Ärger macht die europäische Chemikalienverordnung REACH (Registration, Evaluation, Authorisation and Restriction of Chemicals) eigentlich allen. Den Herstellern, den Einkäufern, den Verarbeitern – und nun wird der Bürokratieballast selbst den Verwaltungen zu viel.
Gemeinhin gilt Kupfer als Konjunkturbarometer, doch wie die Preise des roten Metalls, so schleppt sich auch die Weltkonjunktur nur so dahin – von Aufschwung keine Spur.
Die erste These ist, dass die Griechenlandkrise weiter ungelöst bleiben wird. Die Politiker werden versuchen, das Volk zu beruhigen durch angebliche Erfolge, die anschließend wieder in neuen Hilfspaketen münden werden.
In der letzten Woche erreichte uns eine interessante Leserfrage. Es ging darum, warum der Spread (Preisabstand) zwischen Rohöl der Sorte Brent sowie West Texas Intermediate (WTI) derart stark angestiegen ist? Derzeit notiert Brent-Öl bei 118,50 US-Dollar während WTI bei 96,50 US-Dollar steht. Der Abstand ist damit 22 US-Dollar groß und verglichen mit den Werten der letzten Jahre sehr weit.
Nickel bricht aus der kleineren Seitwärtsbewegung aus und klettert auf 18.590 US-Dollar die Tonne. Damit gehört Nickel dieses Jahr zu den besten Performern.
Nach einem kleinen Rücksetzer setzt der Ölpreis seine Aufwärtsbewegung fort und erobert die 95 US-Dollar Marke. Unterstützung gab es erneut seitens der gefallenden Lagerbestände in den Vereinigten Staaten.
Die Unterstützung bei Nickel an der 17.000 US-Dollar Marke wurde in den letzten 5 Wochen mehrere Male getestet und konnte stets behauptet werden. Parallel dazu lässt sich fehlende Stärke erkennen, da der Kurs kaum die 18.000 US-Dollar erreichen konnte.
Die Notierungen für Eisenerz konnten auf 130 bis 135 US-Dollar pro Tonne zulegen. Dies lag an einer sich verstärkenden Euphorie unter den Händlern. Viele bauen darauf, dass die Nachfrage in China unterschätzt wurde und es 2013 zu einer deutlichen Verbrauchssteigerung kommen wird.
Das Thema Finanztransaktionssteuer wird derzeit in Händlerkreisen immer stärker diskutiert. Nach aktueller Lesart wird die Steuer erst 2016 eingeführt werden können, da der Aufwand alle Transaktionen zu überwachen enorm ist.