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Globale Beschaffung: Wer billig einkauft, muss oft zweimal kaufen

veröffentlicht am 27.05.2011 unter Rohstoffeinkauf
Der China-Hype hat nicht wenige Unternehmen und Einkäufer in Low-Cost-Abenteuer gestürzt, wie die Bundesvereinigung Logistik (BVL) herausgefunden hat. Gegenwärtig beschaffen rund 55 % aller deutschen Unternehmen Güter und Vorprodukte auf internationalen Märkten, vornehmlich in Asien.
Doch viele machen dort nicht den gewünschten Schnitt. Im Gegenteil: Dauerprobleme bei der Produkt- und Lieferantenqualität sowie beim Transport führen häufig zu ungeplanten Mehrkosten.

Außerdem moniert die BVL, dass Einkäufer kaum aus ihren (schlechten) Erfahrungen lernen würden und immer wieder die gleichen Fehler machten. Weder suchten sie systematisch nach alternativen Bezugsländern und -quellen, noch beachteten sie wichtige Vorsichtsregeln zur Risikominimierung.

Jens Holtmann, Chefredakteur von Rohstoffeinkauf aktuell, empfiehlt:
  • Beobachten Sie die entsprechenden Märkte und wählen Sie genau das Land und genau den Zulieferer aus, die zu Ihren Produkten und Ihrem Unternehmen passen.
  • Legen Sie Auswahlkriterien fest (Preis, Qualität, Liefertreue, Flexibilität usw.).