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Einkaufsmanager-Indices: Noch immer ist zu viel Druck im Kessel

veröffentlicht am 07.05.2010 unter Rohstoffeinkauf
Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdienstes Rohstoffeinkauf aktuell, stellt Ihnen die aktuellen Einkaufsmanager-Indices der führenden Industrienationen vor:
Trotz Entspannungstendenzen, vor allem in den Entwicklungsländern, steht die Weltwirtschaft noch immer unter Druck. Nicht nur die EU hat mit der Konsolidierung ihrer Staatshaushalte zu kämpfen. Inflationsängste plagen z. B. auch Russland, Japan und Brasilien (um 200 Punkte will die dortige Zentralbank den Leitzins anheben).

USA: Der strenge Winter hat Spuren hinterlassen. Produktivität, Unternehmensgewinne, Investitionstätigkeit und Beschäftigungsaufbau sind im 1. Quartal weniger stark gestiegen als erwartet.

EU: Mit den Winterfolgen plagt sich auch die Union. Hinzu kommen ausgelaufene Abwrackprämien (Frankreich) und das Griechenland-Problem.

Japan: Auch die Bank of Japan (BoJ) sorgt sich. Ihr fehlt es an einer robusten Inlandsnachfrage. Ein brummender Export genügt nicht.

China/Asien: Wetter und Feiertage haben auch in Indien und China die Indices fallen lassen. Dennoch bleibt dort (wie in Asien überhaupt) der breit angelegte Aufschwung intakt.


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