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Einkaufsmanager-Indices: Krisenstimmung in Europa, Jubel in China

veröffentlicht am 06.07.2010 unter Rohstoffeinkauf
Da die Konjunkturpakete in aller Welt allmählich auslaufen, wird auch das globale Wachstum abflachen. Für 2010 sind 4,4 % prognostiziert und 4,0 % fürs nächste Jahr. Jens Holtmann, Chefredakteur von Rohstoffeinkauf aktuell , stellt Ihnen hier die Details vor:
USA: Die Konjunktur gewinnt weiter an Fahrt. Nachdem Produktivität, Investitionen und Konsum gestiegen sind, nimmt jetzt auch die Zahl der Beschäftigten zu.

EU: Die Lage bleibt zweigeteilt. Während sich bspw. in Deutschland, Polen und Schweden mit den Konjunkturdaten die Stimmung weiter aufhellt, verdüstert sie sich in den bankrottgefährdeten PIIG-Staaten (Portugal, Italien, Irland, Griechenland) sowie Großbritannien.

Japan
: Der Export bleibt der Konjunkturmotor Nummer 1. Eine auflebende Inlandsnachfrage und größere Investitionsneigung der Unternehmen sind die Nummer 2.

China/Asien
: Die hohen Erwartungen wurden ausnahmslos übertroffen. Allein China steigerte sein BIP-Wachstum um 11,9 %. Ähnliche Daten melden Indien, Taiwan und Südkorea. Zunehmend Sorge bereiten aber die chinesischen Inflationstendenzen.


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