News zum Thema Rohstoffeinkauf |
Freihandelsabkommen: EU verhandelt mit den Golfstaaten |
Nach dem Kooperationsabkommen von 1989 will Brüssel mit den 6 Ländern des Golfkooperationsrates (GKR: Bahrain, Katar, Saudi-Arabien, Kuwait, Sultanat Oman und die Vereinigten Arabische Emirate) noch in diesem Sommer ein Freihandelsabkommen abschließen. Mit 33 Mitgliedsländern (6 Golf- und 27 EU-Staaten) und einem Handelsvolumen von über 90 Mrd. € wäre es das weltweit größte und bedeutendste seiner Art. |
Ring frei zur 1. Runde! Schwellenländer werden bei der Rohstoffbeschaffung immer größere Konkurrenten |
In Afrika ist China massiv dabei, seine Claims abzustecken. Innerhalb von 10 Jahren haben sich die chinesischen Rohstoffimporte vom schwarzen Kontinent mehr als verzehnfacht. Für so rohstoffreiche Länder wie Kongo, Sambia, Südafrika und Namibia ist China – mit Abstand – zum wichtigsten Handelspartner geworden. |
London Metal Exchange (LME) |
Die Wochengewinne täuschen. An der LME sind die Preise für die 5 meistgehandelten NE-Metalle im 1. Halbjahr 2010 um durchschnittlich 12 % gesunken. |
Stahlmarkt: Wunsch und Wirklichkeit der Hersteller |
Die Auftragslage der europäischen Stahlwerke schleppt sich nur so dahin, dennoch wollen einige Erzeuger ihre Grundpreise für das 3. Quartal kräftig anheben. |
Kunststoffmarkt in Österreich: Licht am Ende des Tunnels |
Die österreichischen Hersteller gelten als überdurchschnittlich innovativ und spezialisiert. Insbesondere auf die Herstellung von Verpackungen und technischer Kunststoffe. |
London Metal Exchange (LME) |
Chinas Investitions- und Bauboom hatte die Preise für Industriemetalle im vergangenen Jahr zu Höhenflügen verleitet. |
Gold: Achten Sie auf den Silberpreis |
Gold war nicht immer der Spekulanten liebstes Kind. Zu besten New-Business-Zeiten meinte z. B. das World Gold Council (WGC, www.gold.org) allen Ernstes, dass das Edelmetall einfach nicht mehr sexy sei und auf den Müllhaufen der Wirtschaftsgeschichte gehöre. |
Erdöl: Die Preise treten auf der Stelle |
Im Vergleich zum Donnerstag gab der WTI-Preis am Freitagvormittag bspw. um 29 US-Cent nach. Keine überraschende Entwicklung, wenn man sich die Fundamentaldaten ansieht. |
Erdgas: Seitwärts immer weiter |
Nicht viel anders sieht es bei Erdgas aus. Der Energieträger konnte gegenüber Erdöl zwar eine gewisse Eigenständigkeit behaupten und im 2. Quartal sogar um 30 % zulegen, ein rechter Aufwärtstrend ist daraus aber nicht geworden. |
Papier: Preissprünge von 2,50 auf 85 €/t |
Am europäischen Markt wird das Material knapp. So haben sich die Lieferfristen bspw. für Kartonmaterial gegenüber dem Vorjahr bereits auf bis zu 12 Wochen versechsfacht. Grund für diese Verknappung ist ein Mangel an Altpapier, das verstärkt als Rohstoff eingesetzt wird. |
Einkaufen im Ausland: Mit Spaniern verhandeln |
In kleinen und mittleren Firmen entscheidet in Spanien immer der Geschäftsführer. Große Firmen und Konzerne arbeiten nach den üblichen Management-Systemen. Hier wie dort die Entscheider zu finden, ist also kein Problem. Anders als in Italien spielen Titel nur eine untergeordnete Rolle. |
7 Tipps, wie Sie sich vor hohen Stahlpreisen schützen |
Die aktuelle Situation auf den Rohstoffmärkten ist für Einkäufer kein Zuckerschlecken. Ein besonders harter Brocken ist dabei die Stahlbeschaffung. |
Einkaufsmanager-Indices: Krisenstimmung in Europa, Jubel in China |
Da die Konjunkturpakete in aller Welt allmählich auslaufen, wird auch das globale Wachstum abflachen. Für 2010 sind 4,4 % prognostiziert und 4,0 % fürs nächste Jahr. Jens Holtmann, Chefredakteur von Rohstoffeinkauf aktuell , stellt Ihnen hier die Details vor: |
London Metal Exchange (LME) |
Der anfängliche Wirbel um eine mögliche Aufwertung des Yuan (siehe unten) hat sich schon wieder gelegt. |
Erdöl: PetroChina bietet 60 Mrd. $ für BP |
Seit dem Desaster im Golf von Mexiko steht der einstige Strahlemann Großbritanniens mehr als lädiert da. Nach Schadensersatzzahlungen von 20 Mrd. $ und weiteren Forderungen in doppelter und dreifacher Höhe geht dem Konzern allmählich das Geld aus. |
Erdgas: Der Gasstreit drückt die Preise |
Auf welch dünnem Eis die Gasversorgung Europas steht, zeigt der erneute Gasstreit mit anschließender Blockade des Transits. |
Chemiemarkt - Italien: Günstige Beschaffungsbedingungen |
Es sind nicht nur die kurzen Wege und die gleiche Wirtschaftskultur, die Italien für deutsche Chemieeinkäufer interessant machen. Mit einem Exportanteil von rund 45 % gehört die Chemiebranche auch zu den Großen im Lande. |
Wo Pekings Rohstoffhunger Ihr Geschäft teurer macht |
Für Unternehmen, die auf den Rohstoffmärkten einkaufen, gibt es einen neuen Konkurrenten, der künftig mitbietet: China. |
Rohöl: Die Last des Euro |
Die Unsicherheiten bei der Gemeinschaftswährung drücken den Ölpreis. Dabei sah für die Förderkonzerne vor ein paar Wochen noch alles so gut aus: Die Weltwirtschaft erholte sich schneller als erwartet, die globale Konjunktur gewann an Fahrt und das sich immer schneller drehende Preiskarussell spülte reichlich Geld in die Kassen der Erdölgiganten. |
15 %-Zusatzzoll für US-Waren von 19 auf 33 Positionen erhöht |
Die neuen EU-Bestimmungen sind bereits seit dem 1. Mai 2010 in Kraft. Hintergrund der Zusatzzölle ist ein Streit zwischen der Union und den USA hinsichtlich des amerikanischen "Continued Dumping and Subsidy Offset Act of 2000" (auch "Byrd-Amendment" genannt). |
Schützen Sie Ihre Rohstoffeinkäufe durch Optionen |
Mit Optionen räumen Sie sich die Möglichkeit bzw. das Recht ein, eine bestimmte Ware (Basiswert) |
Risiken beim Door to Door Shipping |
Door to Door Shipping ist eine Versandart mit vielen Stolpersteinen. An der Bezeichnung scheiden sich nicht nur regelmäßig die Geister (er gehört z. B. nicht zum Begriffskatalog der INCOTERMS), er sorgt auch immer wieder für Verwirrung und Ärger. |
Preisentwicklungen: China wird Edelstahl-Champion |
Dem Riesenreich ist es zu verdanken, dass nach 3 Jahren sinkender Tonnagezahlen (2009: –5,2 %) die globale Produktion wieder steigt. Inzwischen werden zwei Drittel der weltweiten Edelstahlproduktion in Asien geschmolzen. |
Einkaufsmanager-Indices: Geteilte Welt |
Die Staaten Asiens, Amerikas und der EU finden auf sehr unterschiedlichen Wegen aus der Krise heraus, wobei die Produktion noch immer nicht das Niveau der Vorkrisenzeit erreicht hat. |
Ein Stück mehr Rechtssicherheit: China akzeptiert erstmalig ausländische Schiedsentscheidungen |
Ein chinesisches Gericht hat eine Schiedsentscheidung anerkannt und auch vollstreckt, die nach dem Verfahrensrecht der Internationalen Handelskammer (ICC) ergangen war, das berichtet der Fachinformationsdienst Rohstoffeinkauf aktuell in seiner aktuellen Ausgabe: |
Chemiemarkt: Rohstoffe so teuer wie seit langem nicht |
Die Kunststoffverpackungsbranche stöhnt unter hohen Rohstoffpreisen. Seit Januar kennen die nur eine Richtung: steil nach oben. Wie die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e. V. mitteilte, haben sie den Stand vom ersten Halbjahr 2008 erreicht. Bei Polyethylen, Ethylen und Butadien gab es bspw. Preissprünge von +100 % und mehr. |
Einkaufsmanager-Indices: Noch immer ist zu viel Druck im Kessel |
Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdienstes Rohstoffeinkauf aktuell, stellt Ihnen die aktuellen Einkaufsmanager-Indices der führenden Industrienationen vor: |
Rubel: Die neue Rohstoffwährung? |
Die Nachricht passt in die Jahreszeit, ist aber dennoch kein Aprilscherz. Vor rund vier Wochen dachte der führende Wirtschaftsberater des Kreml, Arkady Dvorkovich, vor geladenen Regierungsgästen laut darüber nach, ob Russland seine Rohstoffe (Öl, Erze, Erdgas usw.) künftig nur noch in Rubel an Global Sourcer abgeben sollte. |
Neue Zahlen des Statistischen Bundesamts: Einfuhrpreise gestiegen |
Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet für den März 2010 bei den Einfuhrpreisen einen Anstieg von 5 % gegenüber dem Vorjahresstand, dies war laut den Erhebungen der Statistiker die höchste Jahresteuerungsrate seit September 2008 (+ 7,0% gegenüber September 2007). Im Februar 2010 hatte die Jahresveränderungsrate + 2,6% und im Januar 2010 + 1,4% betragen. Gegenüber Februar 2010 stieg der Einfuhrpreisindex im März 2010 um 1,7%. |
Die neue Dimension des globalen Einkauf |
Noch nie war eine strategische Beschaffung so wichtig wie heute: Über Jahre war das Pendel der Globalisierung zu Gunsten der westlichen Industrieländer ausgeschlagen. In den Schwellenländern waren die Rohstoffe billig und die Lohnstückkosten eine Bagatelle. |
Steigende Logistik-Kosten erwartet |
In seiner aktuellen Ausgabe stellt der Fachinformationsdienst Rohstoffeinkauf aktuell eine neue Delphi-Studie der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) vor. Diese zeigt, dass Branchenexperten eine dauerhafte Belastung durch Emissionsabgaben und steigende Ölpreise erwarten. Der Klimawandel und wachsende Energiekosten stellen den Transport- und Logistiksektor vor große Herausforderungen. |
AGB und UN-Kaufrecht |
Als Global Sourcer schließen Sie in der Regel „grenzüberschreitende Verträge“ ab. Das gilt übrigens auch für den Einkauf innerhalb der EU! Ihre deutschsprachigen Standardverträge sind per se im internationalen Handel also nicht rechtsgültig. Prüfen Sie deshalb genau, ob sie den Vorschriften des UN-Kaufrechts genügen (Art. 14 ff. i. V. m. Art. 8 oder nach Art. 7 Abs. 2 CISG). Meist müssen Sie Ihre Verträge und AGBs den CISG-Regeln anpassen (Convention on Contracts for the International Sale of Goods: CISG). |
Währungen: Macht der Euro schlapp? |
| Die Gemeinschaftswährung fällt auf den Stand von Mai 2009 zurück. Dafür erlebt der totgesagte US-Dollar ein Comeback. |
Energie-Markt: Rohöl - Dichtung und Wahrheit |
| Mit rund 75 $/Barrel deckt sich derzeit der Ölpreis mit den fundamentalen Wirtschaftsdaten. |
Edelstahl: Auf dem Boden der Tatsachen |
| Die Branche findet nur langsam zu altem Glanz zurück. |
Gute Nachrichten für Einkäufer: Stahlpreise sinken |
Im neuen Jahr ist mit weiter sinkenden Preisen zu rechnen. |
Holz: Preise und Nachfrage steigen - im nächsten Sommer |
Mit 14,56 Mio. m3 verkaufte Russland bis Oktober rund 45 % weniger Rohholz als im Vorjahr. |
Rohöl: 2010 steigen die Preise |
Die Zeit des billigen Öls geht unwiderruflich zu Ende, prophezeit die Internationale Energie-Agentur (IEA). Schon für 2011 sagt die Agentur (www.iea.org) einen Engpass mit entsprechenden Preissprüngen voraus. Falls sich die Weltwirtschaft schneller erholt als gedacht, könnte diese Entwicklung sogar schon in den Sommer/Herbst 2010 fallen. |
Nickel: Nächstes Jahr dauerhaft über 20.000 $/t? |
Bei keinem anderen Industriemetall ging es so heftig runter und wieder rauf wie bei Nickel. Mitte August lag der Preis des wichtigen Legierungsmetalls z. B. deutlich über der 20.000-$-Marke (21.325 $/t). Für nächstes Jahr sagen Branchenkenner voraus, dass sich der Preis dauerhaft oberhalb dieser Linie etablieren wird. Geschuldet ist diese Entwicklung Streiks (u. a. in Kanada), Produktionskürzungen und der Verschiebung von neuen Minenprojekten. |
Edelstahl: Preise legen weiter zu |
| Bei Neuverhandlungen für 2010 fordern Händler und Hersteller bis zu 100 €/t mehr. |
Stahl: Fallende Preise in China, steigende in Europa |
| Viele europäische Preise liegen aber immer noch unter chinesischem Niveau. |
Schrottpreise: Bis zu 30 Euro/t mehr |
| Eine steigende Produktion und Nachfrage vor allem der europäischen Stahlwerke haben auch die Schrottpreise weiter nach oben gezogen. Im Schnitt waren es 20–30 €/t, bei einzelnen Sorten sogar noch mehr. |
Wenn die Rohstoffpreise wieder steigen: So bereiten Sie sich auf die nächste Preisrallye vor |
| So sicher wie das Amen in der Kirche sind erneut steigende Einkaufspreise. Diese Entwicklung können Sie natürlich nicht aufhalten, Vorsorgemaßnahmen können Sie aber schon heute treffen. Wer sein Ohr immer am Markt hat, hört die Bomben frühzeitig ticken und kann eher in Deckung gehen als andere. |
Internationale Märkte: Verdrängt der Renminbi bald den Dollar? |
| Ist die Leitwährung der Zukunft der chineische Renminbi? Schon heute bringt Peking schwere Geschütze gegen den Dollar in Stellung, das berichtet der Informationsdienst Einkaufsmanager in seiner vor wenigen Tagen erschienenen Juni-Ausgabe. Partei und Regierung fahren dabei zweigleisig. Im Geheimen streuen sie immer wieder Gerüchte, die Zeit sei reif für eine neue Leitwährung, und ganz offiziell vereinbaren sie via chinesischer Zentralbank Devisentauschgeschäfte mit anderen Notenbanken. Zum Jahresanfang hatten sie z. B. Südkorea, Hongkong, Malaysia, Weißrussland und Indonesien neue Währungs-Swap-Linien eingeräumt. Im März folgte Argentinien mit einem Gesamtvolumen von 70 Mrd. Yuan (10,2 Mrd. $). Dank dieses Swap-Geschäfts können die argentinischen Exporteure und Importeure unter Umgehung der Dollar-Umrechnung ihre Handelsgeschäfte mit China direkt auf Renminbi-Basis abwickeln. Die gewaltigen Konjunkturspritzen der neuen Obama-Regierung scheinen die chinesische Führung in ihrem Vorgehen nur zu beflügeln, die Abhängigkeit des Welthandels vom Dollar zu verringern. Rohstoffeinkauf aktuell gibt eine Einschätzung ab, wie sich die Entwicklung fortsetzen könnte: |
Strom günstiger einkaufen: Suchen Sie jetzt nach Anbieteralternativen |
| Ohne Steuern und Abgaben ist Strom in Deutschland zwischen 2000 und 2008 um stattliche 51 % teurer geworden. Reingewinn der vier Platzhirsche RWE, E.ON, Vattenfall und EnBW allein 2008: satte 11%! Auch in diesem Jahr soll das so weitergehen. Die insgesamt 480 deutschen Stromanbieter haben Preiserhöhungen von durchschnittlich 8,4% angekündigt. Beispiel: Die Rhein-Energie AG in Köln hat ihre Strompreise für Privat- und Gewerbekunden zum April um 1,8 cts/kWh angehoben. Höchste Zeit also, um als Einkäufer zu handeln und sich nach billigeren Stromlieferanten umzusehen. Dafür bietet der liberalisierte Strommarkt der EU auch beste Voraussetzungen: Seit 1998 können Sie jeden europäischen Energieversorger anzapfen und in der Regel mit Kosteneinsparungen von 10 % und mehr rechnen. Der Pferdefuß dabei: Ein Anbieterwechsel ist nicht nur mit einem enormen Arbeitsaufwand verbunden, sondern auch mit Kosten. Europaweit anfragen Besonders beim Energieeinkauf steht oder fällt alles mit dem Insiderwissen. Bereiten Sie deshalb Ihre europaweiten Anfrageaktionen sorgfältig vor. Je fundierter Ihre Daten und Argumente zusammengestellt und aufbereitet sind, umso besser. Lassen Sie sich bei Ihren Verhandlungen nicht von Muskelspielen der Stromanbieter beeindrucken. In diesen Krisenzeiten haben Sie die besseren Argumente. So groß oder klein Ihr Strombedarf auch immer ist, die Umsatzeinbußen wird Ihr Anbieterunternehmen nicht so ohne Weiteres schlucken. PRAXIS-TIPP Hören Sie sich in Ihrer Nachbarschaft um und gründen Sie mit anderen Unternehmen Interessen - gemeinschaften, um durch höhere Stromvolumen Ihre Verhandlungsmacht zu stärken. Nicht nur nach Rom führen bekanntlich viele Wege, sondern auch zum kostengünstigen Stromeinkauf. Welchen Weg Sie wählen, hängt von Ihren Bedürfnissen und Möglichkeiten, vor allem aber von Ihren Erfahrungen ab. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf aktuell stellt Ihnen die wichtigsten Wege zum günstigen Strom vor. |
Preistief bei Rohstoffen: Nachverhandeln bei Lieferverträgen tut not! |
| Lange wird das Preistief bei den Rohstoffen nicht mehr anhalten. Wer es noch nicht getan hat, sollte jetzt schnellstens seine Verträge kritisch unter die Lupe nehmen. Denn was z. B. die Stahlhändler im vorigen Jahr konnten, nämlich bestehende Verträge im ersten Halbjahr 2008 kündigen, um kräftige Zuschläge zu verlangen, können Einkäufer auch. Nur in umgekehrter Richtung. |
Papier: Die Einkaufspreise bleiben günstig |
| Zwar gibt der Fachverband Papier, Pappe, Kunststoffe (PPK, www.verband-papierverarbeitung.de) Entwarnung, doch die dezente Seitwärtsbewegung des aktuellen Geschäftsklimaindexes, der sich seit Monaten im freien Fall befindet, macht Preiserhöhungen derzeit illusorisch. Die Lage bleibt für Papier- und Kartonageeinkäufer also sehr entspannt. Sie können sich die Lieferanten aussuchen und kräftig an der Preisschraube drehen – zu ihren Gunsten! Auch in der Altpapierbranche gibt es derzeit Preiseinbrüche: Mehr dazu lesen Sie im folgenden Beitrag aus Rohstoffeinkauf Aktuell. |
Kupfer: 3.400 $/t und weniger |
| Nach Ansicht des Branchenriesen Corporacion Nacional del Cobre de Chile (Codelco) verharren die Kupferpreise nicht nur in diesem Jahr bei ihren Tiefständen, sondern bis weit in 2010 hinein. Chief Executive Jose Pablo Arellano sieht sogar erst für 2011, wenn das Tal der Tränen der internationalen Finanzund Wirtschaftskrise durchschritten sein wird, Licht am Ende des Tunnels. |
Branchen und Märkte international: Maschinenbau in Polen |
| Eine kräftige Binnenkonjunktur hat in Polen bislang die Auswirkungen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise gedämpft. Auch 20 Jahre nach der dortigen Wende hat das Land in allen Bereichen einen enormen Modernisierungs- und Investitionsbedarf. Da EU-Gelder weiter ins Land fließen, wird überall geklotzt und nicht gekleckert. Ein Plus von stattlichen 27 % registrierte das Staatliche Statistikbüro für das erste Halbjahr 2008 bei den inländischen Produzenten. Vor allem im Bereich der Schwermaschinen schreitet der Konzentrationsprozess in Riesenschritten voran. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen einige Beispiele für diese Entwicklung vor: |
Rohstoffe: Auch bei fallenden Preisen – strategisch einkaufen! |
| Die aktuellen Preisstürze sind in einer aus dem Tritt geratenen Weltwirtschaft mit Vorsicht zu genießen. Ob Öl, Kohle, Stahl oder Edelmetalle, gerade erst jagten die Preise nach oben, nun rauschen sie wieder in den Keller. Sich jetzt in Grabbeltischmanier hektisch auf die Schnäppchenjagd zu machen, ist gewiss keine gute Lösung. Besser ist der dran, der bei dieser Achterbahnfahrt weder Übersicht noch kühlen Kopf verliert. |
Edelstahl: Unter 900 € pro Tonne |
| Selbst Experten sind sich in der Lagebeurteilung nicht einig. Die einen sagen für das 1. Quartal 2009 einen Edelstahlmarkt voraus, der bei schleppendem Absatz und übervollen Lägern nahezu tot sei. Sie machen die schwächelnde Auto- und Baubranche dafür verantwortlich, deren gedrosselte Nachfrage die Preise weiter fallen lassen würden. |
Rohstoffpreise 2008: Weiter auf hohem Niveau |
Das nach wie vor kräftige Wachstum der Weltwirtschaft bestimmt auch weiterhin die Entwicklung an den internationalen Rohstoffmärkten. Angesichts der starken Nachfrage, insbesondere aus den Wachstumsregionen Asiens, werden sich die Preise für energetische und metallische Rohstoffe nach wie vor auf hohem Niveau bewegen. Preise, wie sie noch vor einigen Jahren üblich waren, sind vorerst nicht wieder in Sichtweite. Dies berichtet der Fachinformationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell Weitere Entwicklungen im Bereich Rohstoffpreise.... |




