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Währungen: Macht der Euro schlapp?

veröffentlicht am 07.04.2010 unter Globaler Einkauf
Die Gemeinschaftswährung fällt auf den Stand von Mai 2009 zurück.
Dafür erlebt der totgesagte USDollar ein Comeback. Geschuldet ist diese Entwicklung vor allem den Haushaltsproblemen der so genannten PIGS (Portugal, Italien, Griechenland, Spanien). Nicht von ungefähr munkeln einige Auguren bereits vom Zerfall der europäischen Währung. So weit wird es wohl nicht kommen. Kurzfristig aber bleibt der Euro weiter unter Druck. Erst auf längere Sicht ist Besserung in Sicht.
  • EUR-USD: Die Haushaltsprobleme der USA mit ihren riesigen Schuldenbergen dürften dem Dollar-Auftrieb Zügel anlegen. Die Prognosen führender US-Banken für die Dollar- Euro-Relation liegen im Schnitt bei 1,48 $ (Ende 1. Quartal) und bei 1,47 $ (Ende 2. Quartal 2010).
  • EUR-JPY: Japan gehört zu den am höchsten verschuldeten Ländern der Welt. Keine gute Basis, um den Yen langfristig zu stärken.
  • EUR-GBP: Auf genauso unsicheren Füßen steht die Aufwertung des britischen Pfunds. Die Anhebung der Mehrwertsteuer (15 auf 17,5 %) blieb nicht ohne Wirkung: Mit nachlassendem Konsum und fallender Konjunktur stiegen die Inf lationszahlen.
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