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Jenseits von China & Co. liegen mindestens ebenso interessante Beschaffungsmärkte. Der Betreuungsaufwand einer Lieferantenbeziehung (Personal- und Reisekosten) liegt je nach Region und Produktkomplexität bspw. zwischen rund 5.000 € pro Jahr für Osteuropa und ca. 35.000 € für Asien. Neben den reinen Kosten- und Qualitätsaspekten sollte in Ihre Entscheidungsfindung für oder gegen ein Lieferland auch
Türkei: Ganz ähnlich sieht es im Land am Bosporus aus. Über Jahre war die Türkei für Einkäufer nur als Beschaffungsmarkt für Produkte mit geringer Wertschöpfungstiefe und hohen Lohnkostenanteilen interessant. Seitdem die türkische Regierung die Annäherung an Europa und speziell an die EU sucht, hat sie viele Reformen auf den Weg gebracht, um die Wirtschaft anzukurbeln. Ein Beispiel dafür ist die Sonderwirtschaftszone TOSB (www.tosb.com.tr), die sich zum Zentrum der türkischen Automobilzulieferindustrie entwickelt hat. Tunesien: Das Land ist nicht nur für einen Urlaub gut. Im Global Competitive Index belegt Tunesien Platz 30, noch vor Portugal (37) und Italien (42). Neben Rohstoffen sind für Einkäufer Kfz-Teile, Nahrungsmittel, Baustoffe und seit Neuestem auch IT-Dienstleistungen interessant. Ein großes Plus ist die Nähe zu Europa. Quelle: Rohstoffeinkauf aktuell
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