News zum Thema globaler Einkauf

Für Anfang 2010 wurde ein Preisdurchschnitt von 20.000 $/t erwartet.

Doch statt aufwärts ging es mit den Nickelnotierungen seit Mitte vergangenen Jahres von Monat zu Monat weiter bergab. Gegenwärtig liegen sie bei rund 16.000 $/t, weit von der vorausgesagten Hausse-Linie entfernt.
Bislang mussten sich europäische Zulieferer mit 27 Rechtsordnungen auskennen, wenn sie ihre Waren in der EU verkauften... Mit der „Verordnung über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anwendbare Recht“ (auch Rom I genannt) soll in diesem Jahr alles einfacher werden. Beibehalten wird der Grundsatz, dass Sie bei grenzüberschreitenden Geschäften mit Ihrem Zulieferer die Vertragsart aushandeln können.
Klare Konjunktursignale kommen aus Asien. Die Industriestaaten des Westens von Amerika bis zur Europäischen Union können dagegen nur mit vermischten Meldungen aufwarten. Noch ist alles vorläufig und in der Schwebe. „Voraussichtlich“ ist das Wort des Tages.
Die London Metal Exchange (LME) ist immer für eine Überraschung gut. Nach ihren Stahl-Futures beabsichtigt das Handelshaus, börsengehandelte Terminkontrakte für den internationalen Frachtmarkt zu entwickeln.
Ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU macht es möglich: In Bosnien und Herzegowina können Lieferanten als so genannte „zugelassene Ausführer“ bzw. als „ermächtigte Ausführer“ die Exportzollabfertigung in ihrem eigenen Betrieb durchführen.
Sie brauchen neue Einkaufsstrategien und -wege für niedrigere Kosten sowie frischen Wind durch neue, leistungsstarke Lieferanten aus der ganzen Welt? Dann ist www.MFG.com bestimmt etwas für Sie. Seit 2006 gehören der US-Marktplatz MFG.com und die bis dahin in Europa führende Sourcing-Plattform sourcingparts.com zusammen. Beide hatten sich schon vorher auf die Ausschreibung von direkten Produktionsgütern spezialisiert.
Übersicht zur aktuellen Währungsentwicklung:
Erdöl: Die Gerüchteküche brodelt
In der Branche kursieren hartnäckig Gerüchte, dass China und Russland (mit 10 Mio. Barrel/Tag noch vor Saudi Arabien die Nummer 1 der Förderländer) den Dollar als Ölwährung absetzen wollen. Geheimpläne für diesen Coup lagerten bereits in den Schubladen, ist in Moskau und Peking zu hören. Bislang haben diese politischen Ränkespiele dem Ölpreis noch nichts anhaben können. Unverdrossen bewegt er sich seitwärts an der 70-$-Linie entlang. Am Freitag waren es z. B. 71,14 $/Barrel.
Seit über 70 Jahren gibt die Internationale Handelskammer (ICC) ihre INCOTERMS (International Commercial Terms) heraus. Immer wieder überarbeitet, brachten Experten und Außenhandelspraktiker die INCOTERMS im Jahr 2000 auf den neuesten Stand. Das Regelwerk dient im Wesentlichen dazu, für Einkäufer und Lieferanten, insbesondere bei grenzüberschreitenden Geschäften, die Rechts- und Vertragssicherheit zu erhöhen:
Seit Neuestem machen Partei und Regierung in China Druck. Um 25 % sollen die F&E-Ausgaben im nächsten Jahr steigen.
Dass Einkauf ein Informationsberuf ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Da kommt heute natürlich niemand am Internet vorbei. Doch mit ein paar Klicks in diese oder jene Datenbank ist es selten getan. Oft genug ist es das Hintergrundwissen, das erst die richtige Entscheidung für oder gegen einen Lieferanten möglich macht.
Nicht nur in Fernost lauern falsche Lieferanten auf ihre Opfer, sondern auch in der übrigen Welt. Besonders mit Billigpreisen versuchen sie, Einkäufer hereinzulegen. Nachlässe von 70 % und mehr riechen förmlich nach Betrug. Die besten Schutzmittel sind ein gesundes Bauchgefühl und jede Menge Informationen!
Nirgendwo auf der Welt werden mehr Ideen geklaut und Produkte gefälscht als in Russland und China. Jahr für Jahr beschlagnahmt der deutsche Zoll importierte Plagiate im Wert von über 200 Mio. €! Als Einkäufer stehen Sie da in der Pflicht. Denn auch der unwissentliche Erwerb von gefälschten Waren kann für Ihr Unternehmen weit reichende finanzielle Konsequenzen haben. Bemerkt der Endkunde nämlich die Fälschung, z.B. bei einer Reparatur oder Havarie, kann er bei Ihnen hohe Schadensersatzforderungen einklagen.
Ende August hat Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) eine Gesetzesvorlage verabschiedet, die den Export von Sondermetallen bzw. Seltenerdmetallen auf jährlich 35.000 t beschränkt (mit 95 % ist China Hauptproduzent dieser Metalle).
Ob Dollar, Yen oder Pfund - viele Währungen bieten bei der globalen Beschaffung große Einsparpotenziale! Wenn die weltweite Finanzkrise auch nicht mehr so tief ins Portemonnaie der Unternehmen greift wie noch vor ein paar Monaten, sind Euroland-Einkäufer noch immer gut beraten, ihre Aktivitäten auf lukrative Währungen auszurichten. So hypothetisch die Diskussion um eine neue Leitwährung derzeit auch immer klingen mag, sie hat auf dem internationalen Handelsparkett immerhin zu einer merklichen Abkehr vom US Dollar geführt.
Auch das erfolgsverwöhnte China leidet unter der Krise - der beispiellose Wirtschafts-Boom scheint gebremst. Dennoch blicken deutsche Unternehmen im Reich der Mitte positiv nach vorne, das zeigt der neue "Greater China Business Confidence Survey" der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) China.
Schon heute bringt Peking schwere Geschütze gegen den Dollar in Stellung. Partei und Regierung fahren dabei zweigleisig.
1. Stolperstein: Verständigung
Englisch ist natürlich auch in China die wichtigste Handelssprache. Doch was fürs Grobe taugt, ist fürs Kleingedruckte oft nicht gut genug. Um beglaubigte Fachübersetzer kommen Sie selten herum.
Die Risiken beim Einkauf auf internationalen Märkten sind unbestritten hoch. Doch Sie können sich schützen - indem Sie frühzeitig dafür sorgen, dass Sie wirtschaftliche und politische Gefahren in den Lieferantenländern rechtzeitig erkennen, die Eintrittswahrscheinlichkeit analysieren und die richtigen Gegenmaßnahmen treffen. Ein vorausschauendes Risikomanagement bewahrt Sie vor Verlusten.
Das Verschicken von Mustern und Warenproben ist ein fester Bestandteil des heutigen Wirtschaftslebens. Nicht nur Einkäufer, sondern auch Handelsvertreter und Verkäufer können ohne sie nicht effektiv arbeiten. Der Zoll spricht dabei von einem „Repräsentationscharakter in Bezug auf die Waren, die anschließend Gegenstand des Einfuhrvertrages werden sollen. Dabei muss der primäre Werbeeffekt, der zu einem Vertragsabschluss führen soll, erkennbar sein“ (Artikel 91 Abs. 1 und 2 Zollbefreiungsverordnung).

Der Informationsdienst „Rohstoffeinkauf aktuell” meint: Die oben genannte Verordnung
erspart Ihnen nicht nur die Zollgebühren, sondern auch die Einfuhrumsatzsteuer!