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Ob Dollar, Yen oder Pfund – viele Währungen bieten bei der globalen Beschaffung große Einsparpotenziale! Wenn die weltweite Finanzkrise auch nicht mehr so tief ins Portemonnaie der Unternehmen greift wie noch vor ein paar Monaten, sind Euroland-Einkäufer noch immer gut beraten, ihre Aktivitäten auf lukrative Währungen auszurichten. So hypothetisch die Diskussion um eine neue Leitwährung derzeit auch immer klingen mag, sie hat auf dem internationalen Handelsparkett immerhin zu einer merklichen Abkehr vom US Dollar geführt. Der Dollar hat aber noch immer Potenzial Gewinner dieser Entwicklung ist u. a. der Euro. Sie werden es an Ihren Beschaffungsaktivitäten auf Dollar-Basis merken. Der starke Euro senkt die Einkaufspreise (lässt die Gesichter Ihrer Kollegen vom Verkauf allerdings länger werden, die auf Dollar-Basis verkaufen müssen). PRAXIS-TIPP Soweit möglich, wickeln Sie Einkauf und Verkauf in Ihrem Unternehmen auf gleicher Währungsbasis ab. Die Yen-Vorteile schrumpfen Mit der japanischen Währung geht es seit Jahresbeginn nur langsam aufwärts. Lagen die Euro-Yen-Relationen im Januar noch bei rund 115, sind es heute kaum mehr als 130. Für Einkäufer japanischer Waren also weiterhin passable Bedingungen. Bis zum Jahresende sollte sich daran nicht viel ändern. Zwar mehren sich die Anzeichen für eine wirtschaftliche Trendwende (z. B. ist im 2. Quartal der Einkaufsmanagerindex leicht angestiegen), insgesamt ist das japanische BIP aber weiter zurückgegangen. Unter diesen Bedingungen sollten für den Yen nur Seitwärtsbewegungen drin sein. Legen Sie ein paar Pfunde zu Gegenüber dem Euro halten Währungsexperten das britische Pfund mit 30 % für stark unterbewertet (bei den Sorten Yen und Dollar setzen sie nur 10 % an). Doch was dem einen die Ul, ist dem anderen die Nachtigall. Die pausenlosen Abwertungen gegenüber dem Euro machen das Vereinigte Königreich für Einkäufer zu einem lukrativen Lieferantenmarkt. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie in Rohstoffeinkauf aktuell |
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