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Globaler Einkauf: Achtung - Bei Sondermetallen drohen Lieferengpässe!

veröffentlicht am 09.09.2009 unter Globaler Einkauf
Ende August hat Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) eine Gesetzesvorlage verabschiedet, die den Export von Sondermetallen bzw. Seltenerdmetallen auf jährlich 35.000 t beschränkt (mit 95 % ist China Hauptproduzent dieser Metalle).
Hightech-Produkte sind ohne Seltenerdmetalle aber nicht herstellbar. Allein in Mobiltelefonen stecken bis zu 30 dieser Sondermetalle, wie Palladium, Indium, Tantal oder Germanium. Japan und die USA haben bereits gegen Chinas Pläne protestiert. Aus der Pekinger US-Botschaft war in der vergangenen Woche zu hören, dass man sich auf einen schwerwiegenden Handelsstreit einstelle. Letzte Hoffnung bleibt die WTO, die Pekings Führung zu einem Umschwenken veranlassen soll.

Praxis-Tipp der Redaktion von Rohstoffeinkauf aktuell: Als alternative Bezugsquellen für Sondermetalle bieten sich Kasachstan, Namibia und Vietnam an.
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