Finden Sie weltweit die besten Lieferanten (Teil 1)
veröffentlicht am 01.10.2009 unter Globaler Einkauf
Beachten Sie: Berücksichtigen Sie bei Ihrer Urteilsfindung unbedingt auch das lokale, regionale und nationale Umfeld Ihres zukünftigen Zulieferers. Wie stabil sind z. B. die politischen Verhältnisse im Land, oder wie zuverlässig ist das Rechtssystem?
Prüfen Sie genau
Bevor es überhaupt ans Eingemachte geht, stellen Sie deshalb einen Bewertungskatalog für das infrage kommende Lieferland auf. Dieser Katalog könnte z. B. folgendermaßen aussehen:
Bewertungskriterien - Einschätzung /Risiko
Politische Stabilität - gering
Wirtschaftliche Lage - gut
Rechtssicherheit - mittel
Korruptionsanfälligkeit - hoch
Infrastruktur - schlecht
Transportrisiken - mittel
Währungsrisiken - relativ hoch
Terrorgefahr - gering
Kriminalitätsrisiken - relativ hoch
Bei Entscheidungen für oder gegen einen Zulieferer fallen oft die klimatischen Bedingungen des entsprechenden Landes unter den Tisch. Nachtfröste in Brasilien haben etwa Auswirkungen auf die Kaffeepreise. In engem Zusammenhang stehen auch Lieferpünktlichkeit und die Wirbelsturmsaison im westlichen Atlantik, die in jedem Herbst den Schiffsverkehr behindert.
Eignen Sie sich auch tiefer gehende Kenntnisse über die kulturellen Dos und Don’ts Ihres Lieferlandes an, damit Sie nicht gleich bei der ersten Einkaufsverhandlung in ein Fettnäpfchen treten.
Praxis-Tipp: Sie müssen dafür nicht gleich ein interkulturelles Seminar buchen. Der Büchermarkt hält für fast jedes Thema einen Titel bereit. Bitte beachten Sie auch unseren Link-Tipp am Ende dieses Beitrags zum Thema "Einkaufsverhandlungen".
Quellen außer dem Internet
Nicht mit Gold aufzuwiegen sind natürlich verlässliche Insidertipps. Fragen Sie z. B. einen Einkäuferkollegen nach seinen globalen Lieferquellen sowie nach seinen Erfahrungen, und passen Sie die Infos an Ihre Bedingungen an. Objektive Lagebeurteilungen bieten auch:
Was Sie als Einkäufer auf internationalen Märkten bei Ihren Einkaufsverhandlungen beachten sollten:
Einkaufsverhandlungen im Ausland
Prüfen Sie genau
Bevor es überhaupt ans Eingemachte geht, stellen Sie deshalb einen Bewertungskatalog für das infrage kommende Lieferland auf. Dieser Katalog könnte z. B. folgendermaßen aussehen:
Bewertungskriterien - Einschätzung /Risiko
Politische Stabilität - gering
Wirtschaftliche Lage - gut
Rechtssicherheit - mittel
Korruptionsanfälligkeit - hoch
Infrastruktur - schlecht
Transportrisiken - mittel
Währungsrisiken - relativ hoch
Terrorgefahr - gering
Kriminalitätsrisiken - relativ hoch
Bei Entscheidungen für oder gegen einen Zulieferer fallen oft die klimatischen Bedingungen des entsprechenden Landes unter den Tisch. Nachtfröste in Brasilien haben etwa Auswirkungen auf die Kaffeepreise. In engem Zusammenhang stehen auch Lieferpünktlichkeit und die Wirbelsturmsaison im westlichen Atlantik, die in jedem Herbst den Schiffsverkehr behindert.
Eignen Sie sich auch tiefer gehende Kenntnisse über die kulturellen Dos und Don’ts Ihres Lieferlandes an, damit Sie nicht gleich bei der ersten Einkaufsverhandlung in ein Fettnäpfchen treten.
Praxis-Tipp: Sie müssen dafür nicht gleich ein interkulturelles Seminar buchen. Der Büchermarkt hält für fast jedes Thema einen Titel bereit. Bitte beachten Sie auch unseren Link-Tipp am Ende dieses Beitrags zum Thema "Einkaufsverhandlungen".
Quellen außer dem Internet
Nicht mit Gold aufzuwiegen sind natürlich verlässliche Insidertipps. Fragen Sie z. B. einen Einkäuferkollegen nach seinen globalen Lieferquellen sowie nach seinen Erfahrungen, und passen Sie die Infos an Ihre Bedingungen an. Objektive Lagebeurteilungen bieten auch:
- die Außenhandelskammern des jeweiligen Landes (www.ahk.de)
- die Wirtschaftsabteilungen der deutschen Botschaften (falls es keine Außenhandelskammer gibt)
- Ihre zuständige IHK (bietet Auslandssprechtage, Infoveranstaltungen, Geschäftsreisen u. a.)
- Messen und Messekataloge (www.auma.de)
Was Sie als Einkäufer auf internationalen Märkten bei Ihren Einkaufsverhandlungen beachten sollten:
Einkaufsverhandlungen im Ausland










