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Einkauf in Asien: Das Lohnniveau steigt

veröffentlicht am 30.04.2008 unter Globaler Einkauf
Die Tigerstaaten haben ein Problem: Steigende Löhne. Mögen in der Industrie Billiglöhne noch immer gang und gäbe sein, im Dienstleistungssektor sind sie es längst nicht mehr. In Rotchinas Metropole z. B. verdient das untere Management spielend 750 € pro Monat. IT-Spitzenleute bringen es sogar auf 2.000 €, dies berichtet der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell .
Rasant entwickeln sich die Personalkosten vor allem in Indien. Sie legen dort jährlich um ca. 25 % zu (nur Lettland toppt diese Zahl mit einem Plus von 30 %). In diesem Jahr sollen die Steigerungen noch höher ausfallen. IT-Fachleute verdienen z. B. in Bombay heute kaum weniger als in Brüssel oder in Berlin. 17.000 € sind der statistische Durchschnitt.

Mit diesen Lohnsteigerungen liegt der Subkontinent weit vor Russland (+ 11 %) und China (+ 8 %). Die Arbeitskosten im produzierenden Gewerbe und bei wichtigen Dienstleistungen stiegen in Deutschland im vorigen Jahr um 0,7 %.
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