News zum Thema globaler Einkauf |
Verhandlungen mit französischen Geschäftspartnern |
Franzosen lieben Anspielungen und versteckte Botschaften, so genannte „sens caché“. Englisch ist als Verhandlungssprache nicht sonderlich beliebt. |
Quick-Tipp: Fakten auf den Tisch! |
Bei Preisverhandlungen mit Rohstoff-Lieferanten, ob nun Händler oder Eigenproduzenten, kommen Sie mit Taktik, Feilschen und Psychologie allein nicht sehr weit. |
Wie funktioniert nonverbale Kommunikation mit ausländischen Geschäftspartnern? |
Interkulturelle Kompetenz wird in unserer globalisierten Welt immer wichtiger. Oft sind es die scheinbar kleinen Dinge, die Verhandlungen zum Scheitern bringen. |
So vermeiden Sie die 10 schlimmsten Sünden beim weltweiten Einkauf |
Beim Importeinkauf holen sich sehr viele Einkaufsabteilungen „blutige Nasen“. Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdienstes Rohstoffeinkauf aktuell, zeigt Ihnen hier die 10 gefährlichsten Fallen in der weltweiten Beschaffung: |
Einkaufsmanager-Indices: Die auslaufenden Konjunkturpakete sorgen für Rücksetzer |
Die konjunkturelle Abwärtsspirale ist zwar durchbrochen, doch die zum Jahreswechsel ausgelaufenen Konjunkturspritzen sorgen für eine ungewohnt zähe Erholung der Weltwirtschaft. Das Plus von rund 3,5 % ist keineswegs sicher. |
Einkaufsmanager-Indices: Asien top, MOE flop |
Klare Konjunktursignale kommen aus Asien. Die Industriestaaten des Westens von Amerika bis zur Europäischen Union können dagegen nur mit vermischten Meldungen aufwarten. Noch ist alles vorläufig und in der Schwebe. „Voraussichtlich“ ist das Wort des Tages. |
Sie haben die Wahl: Brüssel gibt endgültig grünes Licht für die Rechtswahlfreiheit von Lieferverträgen |
Bislang mussten sich europäische Zulieferer mit 27 Rechtsordnungen auskennen, wenn sie ihre Waren in der EU verkauften... Mit der „Verordnung über das auf vertragliche Schuldverhältnisse anwendbare Recht“ (auch Rom I genannt) soll in diesem Jahr alles einfacher werden. Beibehalten wird der Grundsatz, dass Sie bei grenzüberschreitenden Geschäften mit Ihrem Zulieferer die Vertragsart aushandeln können. |
LME plant Frachtratenbörse |
Die London Metal Exchange (LME) ist immer für eine Überraschung gut. Nach ihren Stahl-Futures beabsichtigt das Handelshaus, börsengehandelte Terminkontrakte für den internationalen Frachtmarkt zu entwickeln. |
Bosnien-Herzegowina: Vereinfachte Zollverfahren |
Ein Stabilisierungs- und Assoziierungsabkommen mit der EU macht es möglich: In Bosnien und Herzegowina können Lieferanten als so genannte „zugelassene Ausführer“ bzw. als „ermächtigte Ausführer“ die Exportzollabfertigung in ihrem eigenen Betrieb durchführen. |
E-Sourcing-Dienstleister: Die globale Sourcing-Plattform für die Fertigungsindustrie |
Sie brauchen neue Einkaufsstrategien und -wege für niedrigere Kosten sowie frischen Wind durch neue, leistungsstarke Lieferanten aus der ganzen Welt? Dann ist www.MFG.com bestimmt etwas für Sie. Seit 2006 gehören der US-Marktplatz MFG.com und die bis dahin in Europa führende Sourcing-Plattform sourcingparts.com zusammen. Beide hatten sich schon vorher auf die Ausschreibung von direkten Produktionsgütern spezialisiert. |
Aktuelle Währungsentwicklungen |
| Übersicht zur aktuellen Währungsentwicklung: |
Kennen Sie sich mit den INCOTERMS aus? |
Seit über 70 Jahren gibt die Internationale Handelskammer (ICC) ihre INCOTERMS (International Commercial Terms) heraus. Immer wieder überarbeitet, brachten Experten und Außenhandelspraktiker die INCOTERMS im Jahr 2000 auf den neuesten Stand. Das Regelwerk dient im Wesentlichen dazu, für Einkäufer und Lieferanten, insbesondere bei grenzüberschreitenden Geschäften, die Rechts- und Vertragssicherheit zu erhöhen: |
Aktuelle Preisentwicklungen: Erdöl und Erdgas |
Erdöl: Die Gerüchteküche brodelt In der Branche kursieren hartnäckig Gerüchte, dass China und Russland (mit 10 Mio. Barrel/Tag noch vor Saudi Arabien die Nummer 1 der Förderländer) den Dollar als Ölwährung absetzen wollen. Geheimpläne für diesen Coup lagerten bereits in den Schubladen, ist in Moskau und Peking zu hören. Bislang haben diese politischen Ränkespiele dem Ölpreis noch nichts anhaben können. Unverdrossen bewegt er sich seitwärts an der 70-$-Linie entlang. Am Freitag waren es z. B. 71,14 $/Barrel. |
Made in China: Umwelttechnik |
Seit Neuestem machen Partei und Regierung in China Druck. Um 25 % sollen die F&E-Ausgaben im nächsten Jahr steigen. |
Finden Sie weltweit die besten Lieferanten (Teil 1) |
Dass Einkauf ein Informationsberuf ist, dürfte sich inzwischen herumgesprochen haben. Da kommt heute natürlich niemand am Internet vorbei. Doch mit ein paar Klicks in diese oder jene Datenbank ist es selten getan. Oft genug ist es das Hintergrundwissen, das erst die richtige Entscheidung für oder gegen einen Lieferanten möglich macht. |
Internationaler Einkauf: So schützen Sie sich vor falschen Lieferanten |
Nicht nur in Fernost lauern falsche Lieferanten auf ihre Opfer, sondern auch in der übrigen Welt. Besonders mit Billigpreisen versuchen sie, Einkäufer hereinzulegen. Nachlässe von 70 % und mehr riechen förmlich nach Betrug. Die besten Schutzmittel sind ein gesundes Bauchgefühl und jede Menge Informationen! |
Produktpiraterie: Unschuld schützt nicht vor Strafe! |
Nirgendwo auf der Welt werden mehr Ideen geklaut und Produkte gefälscht als in Russland und China. Jahr für Jahr beschlagnahmt der deutsche Zoll importierte Plagiate im Wert von über 200 Mio. €! Als Einkäufer stehen Sie da in der Pflicht. Denn auch der unwissentliche Erwerb von gefälschten Waren kann für Ihr Unternehmen weit reichende finanzielle Konsequenzen haben. Bemerkt der Endkunde nämlich die Fälschung, z.B. bei einer Reparatur oder Havarie, kann er bei Ihnen hohe Schadensersatzforderungen einklagen. |
Globaler Einkauf: Achtung - Bei Sondermetallen drohen Lieferengpässe! |
Ende August hat Chinas Ministerium für Industrie und Informationstechnologie (MIIT) eine Gesetzesvorlage verabschiedet, die den Export von Sondermetallen bzw. Seltenerdmetallen auf jährlich 35.000 t beschränkt (mit 95 % ist China Hauptproduzent dieser Metalle). |
Land- oder Seerecht? Ein aktuelles Urteil zu Schäden im Hafen |
| Welches Recht ist anzuwenden, wenn während des Umschlags im Hafen ein Schaden eintritt: Land- oder Seerecht? „Das entscheidet sich vor Gericht!“, so das Fazit aus den aktuellen Urteilen zu dieser Fragestellung. |
Globaler Einkauf: Nutzen Sie Währungsschwankungen für Ihren Einkauf |
Ob Dollar, Yen oder Pfund – viele Währungen bieten bei der globalen Beschaffung große Einsparpotenziale! Wenn die weltweite Finanzkrise auch nicht mehr so tief ins Portemonnaie der Unternehmen greift wie noch vor ein paar Monaten, sind Euroland-Einkäufer noch immer gut beraten, ihre Aktivitäten auf lukrative Währungen auszurichten. So hypothetisch die Diskussion um eine neue Leitwährung derzeit auch immer klingen mag, sie hat auf dem internationalen Handelsparkett immerhin zu einer merklichen Abkehr vom US Dollar geführt. |
Währungen: Der Dollar hat ausgedient - Die Leitwährung der Zukunft ist Chinas Renminbi |
| Schon heute bringt Peking schwere Geschütze gegen den Dollar in Stellung. Partei und Regierung fahren dabei zweigleisig. |
Wie deutsche Unternehmen in China mit der Krise umgehen |
Auch das erfolgsverwöhnte China leidet unter der Krise - der beispiellose Wirtschafts-Boom scheint gebremst. Dennoch blicken deutsche Unternehmen im Reich der Mitte positiv nach vorne, das zeigt der neue "Greater China Business Confidence Survey" der Deutschen Auslandshandelskammer (AHK) China. |
Risikomanagement: Wie Sie Verluste beim globalen Einkauf vermeiden |
| Die Risiken beim Einkauf auf internationalen Märkten sind unbestritten hoch. Doch Sie können sich schützen – indem Sie frühzeitig dafür sorgen, dass Sie wirtschaftliche und politische Gefahren in den Lieferantenländern rechtzeitig erkennen, die Eintrittswahrscheinlichkeit analysieren und die richtigen Gegenmaßnahmen treffen. Ein vorausschauendes Risikomanagement bewahrt Sie vor Verlusten. |
Warenmuster zollfrei einführen:Unter bestimmten Voraussetzungen müssen Sie für Proben Ihres Lieferanten keinen Cent bezahlen |
| Das Verschicken von Mustern und Warenproben ist ein fester Bestandteil des heutigen Wirtschaftslebens. Nicht nur Einkäufer, sondern auch Handelsvertreter und Verkäufer können ohne sie nicht effektiv arbeiten. Der Zoll spricht dabei von einem „Repräsentationscharakter in Bezug auf die Waren, die anschließend Gegenstand des Einfuhrvertrages werden sollen. Dabei muss der primäre Werbeeffekt, der zu einem Vertragsabschluss führen soll, erkennbar sein“ (Artikel 91 Abs. 1 und 2 Zollbefreiungsverordnung). Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf aktuell meint: Die oben genannte Verordnung erspart Ihnen nicht nur die Zollgebühren, sondern auch die Einfuhrumsatzsteuer! |
Recht im Einkauf: Schiedsgerichte sind oft der bessere Weg |
| Gerichtsprozesse im Ausland sind fast immer teuer und sehr zeitaufwendig. Selbst die sorgfältigste Vertragsgestaltung schützt nicht vor Streitigkeiten. Mit dem Gang zum Kadi sind aber auch immer erhebliche Kosten verbunden (Übersetzer, Anwälte, Flug- und Hotelkosten usw.) Von den Nerven ganz zu schweigen, die man bei so einem Prozess lassen muss. |
Internationaler Einkauf: Die Zeiten sind für Einkäufer günstig, um Transportkosten zu sparen |
| 95 % des EU-Außenhandels und beinah 70 % des deutschen Im- und Exports werden über den Seeweg abgewickelt Wie beinah jeder Wirtschaftszweig hängt auch der Seefrachtverkehr am Öltropf. Gehen die Preise an den Zapfsäulen hoch, ziehen Frachtdienstleister mit ihren Raten schnell nach. |
Globale Beschaffung: Augen auf beim China-Sourcing |
| In Fernost (und anderswo) kommen Sie am weitesten, wenn Sie 1. nüchtern die Produktkosten analysieren, 2. alle Frachtraten, Zölle und anfallenden Gebühren/ Steuern zusammenrechnen und 3. die heimischen Kosten für Vertrieb und/oder Produktion kalkulieren. Diese alten Kaufmannstugenden haben sich aber noch nicht überall herumgesprochen. Immer wieder gibt es Einkäufer, die auf bunte Bilder einer Lieferanten-Homepage hereinfallen oder sich ohne fundierte Marktkenntnis ins Flugzeug setzen, um in Shanghai, Guangdong oder Hongkong eine lupenreine Bruchlandung hinzulegen. Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdienstes Rohstoffeinkauf aktuell, stellt Ihnen die fünf gefährlichsten Stolpersteine im China Sourcing vor: |
Internationaler Einkauf: Schiedsgerichte sind oft der bessere Weg |
| Gerichtsprozesse im Ausland sind fast immer teuer und sehr zeitaufwendig Selbst die sorgfältigste Vertragsgestaltung schützt nicht vor Streitigkeiten. Mit dem Gang zum Kadi sind aber auch immer erhebliche Kosten verbunden (Übersetzer, Anwälte, Flug- und Hotelkosten usw.) Von den Nerven ganz zu schweigen, die man bei so einem Prozess lassen muss. Kein Wunder, dass sich Außenhandelstreibende schon vor Jahrzehnten nach Alternativen umgesehen haben, um ihre Rechtsstreitigkeiten ohne riesige Bürokratieapparate beizulegen. Die Antwort: Schiedsgerichte. Rohstoffeinkauf Aktuell zeigt Ihnen im weiteren Beitrag, welche Vorteile die Schiedsgerichte für Sie bringen und wo Sie die zuständigen Schiedsgerichte finden. |
International einkaufen: Wie viel Zoll muss ich zahlen? |
| Wer in so genannten Drittstaaten (Nicht-EU-Länder wie USA, Brasilien, Japan usw.) auf Beschaffungstour unterwegs ist und seine eingekauften Waren selbst beim Zoll anmelden will, braucht neben Rechen- auch Übersetzertalente, um das Behörden-Kauderwelsch zu verstehen. Das fängt schon mit diesem Satz an: ‘Erhoben werden die Zölle bei der Einfuhrzollstelle, bei der die Waren zum freien Verkehr abgefertigt werden sollen.’ Wer sich da nicht sicher ist, greift zum Telefon – und landet in der Regel in der Warteschleife des nächsten Zollamts oder in einem Callcenter. Grundsätzlich gilt: Bei
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Internationaler Einkauf: Die Frachtraten bleiben unten |
| Wieder einmal hängt alles an China. Denn die rapide gesunkenen chinesischen Exporte machen der globalen Logistikbranche schwer zu schaffen. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen die wichtigsten Bereiche vor: 1. Seefracht Zum Jahresanfang hatte eine erhöhte Eisenerznachfrage seitens der chinesischen Stahlkocher dem Baltic-Dry-Index (BDI) mit 2.100 Punkten zwar ein kurzes Zwischenhoch beschert, doch zur Jahresmitte sagt das Londoner Frachthandelshaus Galbraith’s ein Überangebot an verfügbaren Schiffen voraus. Vor allem der Containerverkehr kämpft nach Jahren des Booms mit fallenden Frachtraten. Liegen gegenwärtig mehr als 450 Containerschiffe in den Häfen leer vor Anker (11 % der weltweiten Containerf lotte), zum Jahresende über 1.000 sein. In dieses Szenario passt auch die Nachricht, dass die Reedereien OOCL (Hongkong) und Hapag-Lloyd ihre Routen zwischen Montreal und Europa komplett einstellt haben. Die Transport- und Logistikfirmen leiden aber nicht nur unter dem rückläufigen Umschlagsvolumen, sondern auch unter den fallenden Frachtraten. Kostete ein Standardcontainer von Schanghai nach Hamburg im Sommer 2008 um die 2.000 $, sind es gegenwärtig nur noch einige Hundert USDollar. Wie sich die Frachtkapazitäten und Kosten im Bereich der Luftfracht entwickeln... |
Achtung Einkäufer: In den MOE-Staaten drohen Lieferausfälle |
| Für Einkäufer, die sich vorrangig in den mittelosteuropäischen Staaten engagieren, wird es langsam eng. Die globale Finanz- und Wirtschaftskrise hat die ohnehin löchrige Kapitaldecke der dortigen Banken, Unternehmen und Regierungen vollends zerrissen. Die Folge: Insolvenzen und Lieferausfälle steigen in Mittel- und Ost-Europa (MOE). Rohstoffeinkauf Aktuell zeigt auf, wie die Lage in Polen, Tschechien und in Ungarn aussieht. |
Stromeinkauf: Steigende Strompreise – Suchen Sie jetzt nach Anbieteralternativen |
| Der liberalisierte Energiemarkt macht Kosteneinsparungen von 10 % und mehr möglich. Ohne Steuern und Abgaben ist Strom in Deutschland zwischen 2000 und 2008 um stattliche 51 % teurer geworden. |
Einkaufsverhandlungen im Ausland: Die Nuancen entscheiden über Erfolg oder Misserfolg (Teil 1) |
| Wie im Kleingedruckten oft der Teufel steckt, so sind es bei Verhandlungen die Nuancen und Zwischentöne, die über Ihr Einkäuferwohl oder -wehe entscheiden. Besonders beim internationalen Einkauf kann es schnell zu Missverständnissen kommen. Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdienstes Rohstoffeinkauf Aktuell hat für Sie ein paar typische Eigenheiten bei Verhandlungen in verschiedenen Einkaufsländern zusammengetragen. |
Rechtliche Fußangeln bei Transportverträgen vermeiden |
| Gut und günstig in aller Welt einzukaufen, ist die eine Seite der Beschaffungsmedaille, die andere Seite sind die oft langen und verzwickten Transportwege. Als Einkäufer vorzubeugen, ist in jedem Fall besser, als sich später vor Gericht mit Lieferanten oder Spediteuren lange und teure Prozessschlachten zu liefern. Oft sind es Nebensächlichkeiten und kleine Fehler, die die Gegenseite ausnutzt, um Verträge für nichtig zu erklären und Forderungen zurückzuweisen. Oft sind es Nebensächlichkeiten und kleine Fehler, die die Gegenseite ausnutzt, um Verträge für nichtig zu erklären und Forderungen zurückzuweisen. Beliebt sind die so genannten Formfehler, also etwa ein falscher Begriff, eine ungenaue Formulierung. |
Transportrecht: Gesetze und Regelungen - Immer wieder neu |
| Das Transportrecht ist nicht nur kompliziert, es verändert sich auch ständig Vor allem Spediteure, Fahrer und Lagerhalter haben sich mit den unablässigen Abänderungen und Neufassungen herumzuplagen. Aber auch Einkäufer müssen in Sachen Transportrecht und Rechtsprechung auf dem Laufenden sein. |
Sanktionslisten: Drakonische Strafen drohen bei Verstößen |
| Die EU-Verordnungen haben es in sich. Um den Terrorismus zu bekämpfen, sind alle Unternehmen verpflichtet, nicht nur die Personen- und Firmendaten ihrer ausländischen Partner auf Konformität zu überprüfen, sondern auch die Daten ihrer inländischen Zulieferer. Rohstoffeinkauf Aktuell informiert Sie, wie Sie hierbei vorgehen und welche Strafen drohen, wenn Sie gegen die Verordnung verstoßen. |
Einkauf von Konsumgütern auf internationalen Märkten: Einfuhr von Textilwaren und Bekleidung aus China erleichtert |
| Nun ist es amtlich: Laut EU-Amtsblatt Nr. C 316 haben die Brüsseler Kommissare festgelegt, dass für chinesische Textilwaren und Bekleidung vom 1. Januar dieses Jahres das bisherige System der doppelten Kontrolle von Einfuhren wegfällt. Wie diese Erleichterung sich auf Ihren Einkauf auswirkt, und wo Sie die neuen Bestimmungen im Wortlaut nachlesen können, verrät Ihnen Rohstoffeinkauf Aktuell. |
E-Sourcing: Die besten Dienstleister für Ihren Online-Einkauf |
| Auf der E-Sourcing-Weide tummeln sich viele Schafe, weiße und schwarze Bei manchen geht es zu wie auf dem Hamburger Fischmarkt: Je lauter sie schreien, umso genauer sollte man hinhören. Seien Sie also auf der Hut, wenn die Versprechungen allzu paradiesisch klingen. Kritisch vergleichen ist angesagt – die Redaktion von Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen Online-Seiten vor, auf denen Sie Informationen und Dienstleister rund ums E-Sourcing finden. |
Internationaler Einkauf: Auf welche Währungsschwankungen Sie jetzt achten sollten |
| Die Zeiten sind hart - und das bekommt auch so manche Währung zu spüren. Für Einkäufer ist es wichtig, die Schwankungen genau im Auge zu behalten, um rechtzeitig darauf zu reagieren. Derzeit leiden besonders die Tschechische Krone und die Türkische Lira. Über die Situation dieser Währungen informiert Sie Rohstoffeinkauf Aktuell. |
Einkauf in Asien: Richtig auf die Krise reagieren |
| Auch im erfolgsverwöhnten Asien hat die Finanz- und Wirtschaftkrise aus Verkäufermärkten wieder Einkäufermärkte gemacht So schnell dreht sich der Wind: gestern noch top, heute (beinah) Flop. Damit sind nicht die amerikanischen Finanzmärkte gemeint, sondern die Volkswirtschaften in Asien. Was vor ein paar Monaten noch völlig undenkbar war, ist heute alltägliche Praxis. Über viele Betriebe in China, Indien und anderswo kreist nicht nur der Pleitegeier, noch mehr Firmen gehen Tag für Tag bankrott. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell, zeigt, welche Auswirkungen die Krise auf die asiatischen Länder hat und wie Sie mit Ihrem Einkauf geschickt darauf reagieren. |
Importpraxis China: Einsparpotenziale nutzen durch vorausschauendes Zollmanagement |
| Der chinesische Zollraum besteht aus dem Hoheitsgebiet der Volksrepublik China mit Ausnahme von Hongkong, Macao, Taiwan und einigen Freihandelszonen wie dem Hafen von Schanghai. Das Geschäft mit China ist nach wie vor interessant - für Einkäufer aus dem Ausland bringt es jedoch eine Reihe von Unwägbarkeiten mit sich, darunter die Problematik der tendenziell steigenden Zollabgaben. Rohstoffeinkauf Aktuell gibt Tipps, wie Sie hier proaktiv vorgehen und gezielt Einsparpotenziale nutzen. |
Global Purchasing: Schützen Sie Ihren Einkauf jetzt vor Betrug auf chinesische Art! |
| In Zeiten wirtschaftlicher Flaute ködern Betrüger Einkäufer mit lukrativen Scheinangeboten. Die ganze Sache hat auch schon einen Namen, sie nennt sich ‘Chinese Scam’ und ist dem US-amerikanischen Handelsministerium eine Extra-Website wert. Aber nicht nur in Übersee, auch in Deutschland haben diese Betrügereien auf chinesische Art derzeit Konjunktur. So weiß die IHK Konstanz von einem kleinen süddeutschen Unternehmen zu berichten, das zur Jahreswende per E-Mail ein Angebot eines chinesischen Elektronikherstellers aus Kunming (Provinz Yunnan, 4,87 Mio. Einwohner) erhielt. Das Angebot klang so verlockend, dass die Deutschen Warenmuster anforderten. Doch statt der Muster flatterte ihnen gleich ein Vertrag ins Haus. Verhandlungssumme: eine halbe Million Euro! Sie ahnen es sicher bereits: Dahinter verbarg sich ein handfester Schwindel, der das Unternehmen teuer zu stehen kommen sollte. Wie das Unternehmen den Gaunern in die Falle ging und wie Sie sich vor dieser perfiden Abzockmasche schützen, zeigt der folgende Beitrag aus Rohstoffeinkauf Aktuell. |
Reisekosten sind keine Peanuts |
| Obwohl die Wirtschaft gerade Trauer trägt, bleibt der Geschäftsreisemarkt weitgehend krisenfest. So hat der Verband Deutsches Reisemanagement (VDR) in seinem neuesten Geschäftsbericht ausgerechnet, dass 2007 knapp 167 Mio. Geschäftsreisen stattgefunden haben, davon ca. 50 Mio. ins Ausland (plus 25 % im Vergleich zum Vorjahr). Dank systematischer Ausgabenkontrolle sank dabei der Anteil pro Geschäftsreisendem und Tag auf 137 € (148 € im Vorjahr). Dazu hat vor allem ein intelligentes Reisemanagement beigetragen: Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdienstes Rohstoffeinkauf Aktuell, zeigt auf, wie dies in der Praxis aussieht und mit welchem Kniff Sie jetzt Ihre Hotelkosten senken. |
US-Zoll und -Ausfuhrbestimmungen: Der Spediteur haftet immer |
| In den USA schützt auch Unwissenheit vor Strafe nicht. Spediteure müssen sicherstellen, dass Güter, die sie im Namen eines Einkäufers oder Exporteurs transportieren, im Einklang mit den US-Exportbestimmungen (Export Administration Regulations – EAR) versandt werden. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen einen Fall vor, der hier Aufsehen erregt hat . |
Edelstahl: Entspannte Lage |
| Still ruht der See am internationalen Edelstahlmarkt. Allerorten schleppen sich die Auftragseingänge bei Werken und Händlern dahin – und belassen die Preise im Keller. |
Haben die Stahlpreise ihren Tiefpunkt erreicht? |
| Zumindest deuten die Versuche einiger Stahlkocher in den USA, China und Indien darauf hin. Sie lassen 1. ihre über Monate stillgelegten Werke wieder anlaufen und sie kündigen 2. leichte Preiserhöhungen an. So will z. B. Chinas größter Stahlerzeuger, die Baoshan Iron & Steel Group, ihre Preise ab diesem Monat um bis zu 33 €/t anheben, immerhin plus 8 %. |
E-Sourcing: So funktioniert der Online-Einkauf |
| Grundpfeiler sind exzellente Technik, Rechtsverbindlichkeit und verlässliche Authentisierung der Lieferanten. Aus Sicherheitsgründen erfolgt die Datenübertragung deshalb meist verschlüsselt über virtuelle Übertragungskanäle (VPN) und nicht über das offene Internet. |
Globale Beschaffung: Container- und Frachtraten im freien Fall |
| 250 $ auf dem Spotmarkt für den Seecontainer von Asien nach Europa. Im Zuge der schwersten Wirtschaftskrise seit der Großen Depression schrumpft der Welthandel mit Rohstoffen per Seeweg atemberaubend zusammen. |
Einkaufen in der Wirtschaftskrise: Chancen durch weltweit fallende Preise |
| Wie der russischen OAO Severstal geht es vielen Stahlkochern weltweit, sie drosseln wegen mangelnder Nachfrage ihre Produktion – und zwar deutlich. Severstal will um mehr als ein Drittel weniger produzieren. Nordamerikanische und italienische Hersteller haben im Herbst ihre Produktion um 30 % zurückgefahren. |
Tschechien: Die doppelte Krise der Autobranche |
| Das „Detroit des Ostens“ nannten ganz Verwegene die Tschechische Republik. Ein Körnchen Wahrheit ist an diesem Spruch auch dran, immerhin stammen inzwischen 27 % der weltweiten Autoproduktion von dort (mit Slowakei, Polen und Ungarn). Bezogen auf die Einwohnerzahl werden nirgends in der Welt so viele Autos hergestellt wie in Tschechien (mit Ausnahme von Japan). Autos haben die tschechische Wirtschaft in den letzten zehn Jahren kontinuierlich wachsen lassen, im Durchschnitt um 8 %. Doch damit ist jetzt Schluss. Inzwischen ist die Krise auch in Tschechien angekommen. Welche Auswirkungen die Wirtschaftskrise auf die tschechische Automobilindustrie hat und was dies für Sie als Einkäufer bedeutet, beleuchtet die Redaktion von Rohstoffeinkauf Aktuell. |
Internationaler Einkauf: Seepiraten bedrohen den Welthandel |
| Seit Monaten schon flimmern immer wieder neue Bilder von gekaperten Frachtschiffen und Luxuslinern durch die Nachrichtensendungen dieser Welt. Nun schlägt das angesehene britische Politikinstitut Chatham House Alarm. Wenn die Industriestaaten, allen voran Europa und die EU, dem Piratenunwesen nicht schnellstens den Garaus machen, wird es zu einer ernsten Bedrohung des Welthandels kommen. Rohstoffeinkauf Aktuell zeigt, wo die Gefahr besonders groß ist, und welche Folgen die Piraterie für den internationalen Handel hat. |
Einkauf in China: Große Chancen trotz vielfältiger Risiken |
| Das Tempo der Veränderungen in China ist atemberaubend. Jeder im Land möchte am wirtschaftlichen Boom teilhaben. Ein Haupttrend ist deswegen das Entstehen von attraktiven Beschaffungsmärkten jenseits der bekannten 3 industriellen Hauptzentren Chinas. Die meisten Zulieferer finden Sie immer noch im Yangze-Delta (Shanghai und Umgebung), im Perlfluss-Delta (Shen - zhen, Guangzhou), im Großraum Peking sowie in den Städten Nanjing, Dalian, Wuxi, Taicang und Suzhou. Beachten Sie: Auch die chinesische Konjunktur kühlt sich merklich ab. Deutsche Einkäufer erhalten so ganz automatisch wieder eine bessere Verhandlungsposition. Praxistipps und Informationen, wie Sie als Einkäufer Ihre Chancen auf dem chinesischen Markt jetzt geschickt nutzen, gibt Ihnen Einkaufsprofi Jens Holtmann. |
E-Sourcing: 5 Kardinalfehler des E-Sourcings |
| Ohne den Computer geht im internationalen Einkauf 2009 kaum noch etwas. Eines der heißen Themen ist das E-Sourcing. Doch gerade hier werden immer wieder die selben Fehler gemacht, zu diesem Schluss kam ein Messesymposium zu diesem Thema. Rohstoffeinkauf Aktuell zeigt auf, welche Kardinalfehler Einkäufer bei der Implementierung elektronischer Sourcing-Systeme immer wieder machen: |
Globaler Einkauf: Neues Zollsystem und strengere Vorschriften in Brasilien |
| Mit der Zusammenführung der beiden brasilianischen Zollsysteme ‘Merchante’ (Importe) und ‘Siscomex’ (Exporte) zu dem neuen elektronischen Zollsystem ‘SISCARGA’ sind gleich die Auflagen bei der Einfuhr, der Ausfuhr und dem Transit von Ware in brasilianische Häfen verschärft worden. Seit dem II. Quartal 2008 sind diese strengeren Regeln in Kraft. Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdiensts Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen die wichtigsten Änderungen vor: |
Rezession und Wirtschaftskrise: China: Kehrtwende bei der Exportsteuer |
Auch das Wirtschaftswunderland China leidet unter der WirtschaftskriseDie Politiker im Land der Mitte versuchen derzeit, mit einer Reihe von Maßnahmen die Wirtschaft im eigenen Land wieder anzukurbeln. Über eine besonders folgenreiche Entwicklung berichtet Rohstoffeinkauf Aktuell: |
E-Sourcing im internationalen Einkauf: Vom Superstar zum Mauerblümchen |
| Selbst 7 Jahre nach dem Platzen der Internetblase kommen E-Sourcing- Projekte in vielen Einkaufsabteilungen kaum über ihre Pilotphase hinaus. Dabei hatte um die Jahrtausendwende alles so verheißungsvoll begonnen. Nichts weiter als einen Computer, einen Internetanschluss und eine intelligente Software brauche man fürs E-Sourcing (oft auch E-Procurement genannt), versprachen die Heilsbringer der elektronischen Beschaffung damals. Dass die ganze Sache dann doch nicht so einfach war, merkten die Einkäufer rascher als ihnen lieb war, das berichtet der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell. |
ULDs - gut verpackt ist halb geliefert |
| Ins Deutsche wurde das Wort „Unit Load Devices“ nie übersetzt. Hinter dem englischen Wortungetüm verbergen sich Paletten und Container, die verwendet werden, um alle Arten von Frachtgütern in Großraumflugzeugen zu verstauen. Die ULDs, so die Kurzform, ermöglichen es, dass große Frachtgutmengen in überschaubare Einheiten gebündelt und mit wenig Zeitaufwand verladen werden können. Auf den Flughäfen bleibt dem Bodenpersonal nämlich kaum mehr als eine halbe Stunde, um die Frachtversionen von Airbus & Co. zu beladen. Hier eine Übersicht aus Rohstoffeinkauf Aktuell über die verschiedenen ULD-Varianten: |
Terrorismus: Schützen Sie sich als Einkäufer vor den Gefahren |
| Die Anschläge von Bombay haben gezeigt, wie akut die Bedrohung durch den Terrorismus ist. Einkäufer machen in Afrika, Südamerika oder Asien oft einen lebensgefährlichen Job. Viele Geschäfte lassen sich nicht vom heimischen Schreibtisch aus erledigen – als Einkäufer auf internationalen Märkten sind Sie viel in der Welt unterwegs. Die Redaktion von Rohstoffeinkauf Aktuell hat für Sie einige Sicherheitstipps für Auslandsreisen zusammengestellt. |
Zoll: Vorab-Anmeldungen kommen später als geplant |
| In ihrer Durchführungsverordnung zum Zollkodex hatte die EU am 18. Dezember 2006 beschlossen, für die Einfuhr und die Ausfuhr von Waren eine IT-gestützte Vorab-Anmeldung bei den Zollbehörden einzuführen. Als Stichtag war damals der 1. Juli 2009 genannt. Nach Angaben des Bundesverbands des Deutschen Groß- und Außenhandels (BGA) kann dieser Termin aber nicht mehr gehalten werden. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell informiert Sie über das neue Vorab-System... |
Geschäftsreisen im Einkauf: Kostensparend reisen |
| Wer als Einkäufer sein Reisebudget schrumpfen lassen will, fängt meist bei Flügen und Übernachtungen an. Eine Klasse niedriger oder ein Hotelstern weniger tun es auch. Mit dieser Strategie hat man aber schnell das Ende der Fahnenstange erreicht. Die größeren Potenziale stecken in den indirekten Kosten. Gaben Unternehmen vor zehn Jahren für Planung, -buchung und -abrechnung noch 8 % der direkten Geschäftsreisekosten (Flug, Unterkunft, Verpflegung) aus, sind es heute nur noch 4,6 %. Immer noch viel zu viel, sagen American Express und die Unternehmensberatung A. T. Kearney. In ihrer Studie ‘European Expense Management 2008’ weisen sie nach, dass die besten Unternehmen ihre indirekten Reisekosten auf 2,1 % aller Reiseausgaben senken konnten. Was diese Einsparungen ermöglicht und wie Sie diese Potenziale für Ihr Unternehmen nützen, zeigt Ihnen Rohstoffeinkauf Aktuell. |
Internationaler Einkauf: Die wichtigsten Fachbegriffe rund um den fairen Einkauf |
| Die derzeitige Krise setzt klare Signale: Wir müssen künftig umdenken, uns auf sich verändernde Gegebenheiten einstellen. Nachhaltigkeit, Corporate Responsibility und Fairness werden im weltweiten Einkauf immer wichtiger. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell hat diesem wichtigen Thema eine Sonderausgabe gewidmet. Hier ein Beitrag aus dieser Ausgabe, der die wichtigsten Begriffe des fairen Einkaufs erläutert. |
Übersetzungen im Einkauf: Nützliche Praxishelfer im Internet |
| Wenn Sie mit Ihren Geschäftspartnern in aller Welt kommunizieren, ist English in vielen Fällen die Sprache der Wahl. Doch wie parkettsicher ist Ihr Geschäftsenglisch? Kennen Sie für jede Situation das richtige Wort? Hier stehen Ihnen praktische und überdies kostenlose Online-Helfer zur Seite. Einige der besten virtuellen Wörterbücher stellt Ihnen Rohstoffeinkauf Aktuell vor. |
Aktuelle Studie: China & Co. werden als Einkaufsländer überschätzt |
| Mit einem Thema, das in Einkäuferkreisen immer wieder die Runde macht, beschäftigt sich nun eine Studie des Schweizer Wirtschaftsforschungsinstitut Prognos. Der Nimbus, den China, Indien und Co. in deutschen Business-Etagen genießen, ist kaum oder nur zum Teil durch die Realität gedeckt. Details aus dem Report stellt Ihnen der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell vor. |
Einkaufsverhandlungen im Ausland (Teil 4) |
| In den vorangegangenen Ausgaben hat Ihnen die Redaktion von Rohstoffeinkauf Aktuell viele Tipps rund um Verhandlungen mit ausländischen Geschäftspartnern präsentiert. Nun sind Sie am Ziel Ihrer Wünsche – dem Vertragsabschluss. Was es hier zu beachten gibt und wie Sie die schlimmsten Fallstricke umgehen... |
Einkaufsverhandlungen im Ausland (Teil 3) |
| Ein wichtiger Aspekt, den Sie bei Ihren Einkaufsverhandlungen im Ausland beachten müssen, ist die Rangordnung. Viele Kulturen (lateinische Länder, Osteuropa, Asien) sind hierarchischer als wir Deutsche. Hierarchie (nicht abstrakte Regelungen oder Vereinbarungen!) ist dort das hauptsächliche Organisationsprinzip. Die Akzeptanz der Rangordnung sichert das Funktionieren der Gesellschaft und ihrer Gruppen, denn die Entscheidungsmacht ist oben konzentriert, wohingegen die Delegation von Verantwortung und Zuständigkeit viel geringer ausgeprägt ist. Somit dienen die persönlichen Fragen, die zu Anfang des Kontakts gestellt werden, nicht ausschließlich dem Herzenswunsch, Sie als Person kennen zu lernen. Sondern dahinter verbirgt sich auch der Wunsch, das soziale Rangverhältnis mit Ihnen zu prüfen und richtig zu definieren. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell zeigt Ihnen, was das Prinzip Rangordnung für Ihre Verhandlungen im Ausland bedeutet. |
Erfolgreich mit ausländischen Verkäufern verhandeln (Teil 2) |
| Dass interkulturelle Kompetenz bei Verhandlungen mit ausländischen Geschäftspartnern überaus wichtig ist, lasen Sie bereits in Teil 1 unseres Beitrags. Heute erfahren Sie anhand von zwei konkreten Beispielen, wie unterschiedliche Ansichten über den Ablauf von Verhandlungen deren Erfolg maßgeblich beeinflussen. |
Einkaufsverhandlungen im Ausland (Teil 1) |
| Verhandlungen sind schon in Deutschland kein Zuckerschlecken. Jede Partei will ihre Ziele durchsetzen und setzt dazu so manchen Kunstgriff ein. Bei Verhandlungen im Ausland wird die Sache noch mal anspruchsvoller: Da gibt es kulturelle Besonderheiten, die Sie beachten müssen, wenn Sie erfolgreich verhandeln wollen. Deutsche Verhandlungspartner werden deshalb häufig als unflexibel wahrgenommen, weil sie die Verhandlungsspanne zumeist recht eng fassen und die Schmerzgrenze nach nur wenigen Verhandlungssequenzen erreicht wird, wohingegen nicht nur in arabischen Ländern eine wesentlich höhere Anzahl an Verhandlungssequenzen zu beobachten ist. Die Experten von Rohstoffeinkauf Aktuell geben Ihnen im ersten Teil unseres Beitrags wertvolle Tipps, wie Sie auch im Ausland souverän verhandeln. |
Fair einkaufen auf globalen Märkten: Die UN-Initiative Global Compact |
| Am 31. Januar 1999 hatte der damalige UN-Generalsekretär Kofi Annan auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos den so genannten Global Compact ins Leben gerufen. Erklärtes Ziel dieser Übereinkunft war es, eine weltweite Allianz zwischen den Vereinten Nationen und der Wirtschaft sowie anderen gesellschaftlichen Gruppen zu schmieden. Kofi Annan forderte die Unternehmen auf, zentrale Prinzipien der UNO freiwillig in ihre Unternehmenspolitik aufzunehmen. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen den Global Compact vor.... |
Ausländische Geschäftspartner: Warum ausgefeilte Planung nicht immer gut ankommt |
| Wir Deutsche denken, dass es optimal wäre, das Leben auf eine Art organisieren zu können, in der wir uns 1. über anstehende Aufgaben Gedanken machen und sie planen können; 2. diese Planung dann ohne Unterbrechungen und Störungen abarbeiten können, um 3. schließlich unser Ziel zu erreichen. Zeitmanagement gilt dabei als Voraussetzung für effektives Handeln überhaupt, aber ganz sicher als wesentlicher Bestandteil von Professionalität. Deswegen planen Deutsche auch die kleinsten (und aus der Sicht anderer Kulturen unwichtigen) Dinge weit im Voraus: Sie wissen meist schon im September, wo und wann sie ihren Urlaub im nächsten Jahr verbringen. Beachten Sie: Diese deutsche Gewohnheit stößt bei vielen anderen Kulturen auf gänzliches Unverständnis und wird gern mit einem Kommentar wie diesem versehen: ‘Die Deutschen müssen nichts zu tun haben, wenn sie über so viel Zeit verfügen, sich den Kopf wegen Sachen zu zerbrechen, die sie erst in einem Monat brauchen.’ |
Als Einkäufer in China: Praktische Tipps für China-Reisende |
| China ist nach wie vor ein interessantes Land für Einkäufer – auch wenn die Preisvorteile nicht mehr ganz so enorm sind wie früher und professionelle Einkäufer Ersparnisse noch genauer durchleuchten und analysieren müssen. Wer sich einen Eindruck vor Ort verschaffen will, sollte sich gut vorbereiten, um die weite Reise so nutzenbringend wie möglich zu gestalten. |
Geschäftskontakte knüpfen im Ausland: Wie Ihnen die Auslandshandelskammern dabei helfen |
| Was tun Sie, wenn Sie als Einkäufer Informationen über einen Lieferanten im Ausland einholen wollen? Den Lieferanten direkt als Recherchequelle nutzen? Das ist eine Möglichkeit. Jedoch keine neutrale Quelle. Ein Lieferant wird nur Informationen veröffentlichen, die positiv sind. Wer gibt schon gerne zu, dass er ständig mit Qualitätsmängeln kämpft, Probleme hat, qualifizierte Mitarbeiter zu finden, oder eine völlig veraltete Produktion hat. Außerdem müssen Sie aus der Vielzahl der Informationen die für Sie wichtigen herausfinden. Einfacher und kompakter kommen Sie an diese Informationen, wenn Sie die Dienste deutscher Institutionen im Ausland in Anspruch nehmen. Dort sitzen qualifizierte Mitarbeiter, für die das Sammeln solcher Informationen tägliche Routine ist. |
Einkauf in China: Vorsicht bei Verträgen |
| China ist in aller Munde. Auch bei Einkäufern. Zulieferer im Reich der Mitte locken mit Materialgemeinkosten, die erheblich unter vergleichbaren Werten in Deutschland liegen. Wo viel Licht ist, ist bekanntlich auch viel Schatten. Neben Qualitätsproblemen beklagen Einkäufer immer wieder die ungenügende Rechtssicherheit. Gerade im Konfliktfall, wenn es darum geht, Vereinbarungen und Forderungen durchzusetzen. Rohstoffeinkauf Aktuell -Tipp: Abgeschlossene Verträge sind da oft nicht viel mehr wert als das Papier, auf das sie geschrieben wurden. Rechtliche Besonderheiten beachtenBei internationalen Verträgen stellt sich immer die Frage, welche Rechtsordnung Grundlage der Geschäftsbeziehung ist. Um sich vor Ärger und Verlusten zu schützen, sollten Verträge, die Warenlieferungen zwischen Deutschland und China regeln, immer nach UN-Kaufrecht abgeschlossen werden. Dieses Kaufrecht ist Bestandteil beider nationalen Rechtsordnungen und bietet so eine Mindestgewähr, Streitfälle juristisch zu klären.Rohstoffeinkauf Aktuell-Tipp: Bei chinesischen Lieferanten auf die alleinige Gültigkeit von deutschem Recht zu pochen, ist meist keine gute Lösung. Erfahrungsgemäß ruft ein solches Vorgehen bei den chinesischen Partnern argwöhnische Reaktionen hervor. |
Geschäfte mit spanischen Verkäufern: Alte Tugenden und der persönliche Draht zählen |
| Für einen Spanier ist es eine Ehre, einem guten Geschäftsfreund zu helfen. Überhaupt sind Tugenden wie Stolz, Taktgefühl, Höflichkeit und sogar klassische Ritterlichkeit gegenüber Frauen auch in der heutigen Zeit wichtig. Spanien hat in den Bereichen Kunst, Architektur, Malerei und Literatur eine Menge zu bieten. Auf allen diesen Gebieten sollten Sie sich ein wenig auskennen. Lesen Sie in diesem Beitrag aus Rohstoffeinkauf Aktuell die wichtigsten Dinge über Spanier: Die Römer waren lange Zeit in Spanien und der heutige Name des Landes lässt sich auf das römische Wort Hispania zurückführen. Die Spanier sind fast immer offene und herzliche Menschen. Schnell werden Sie umarmt, auf die Wangen geküsst und mit „Du“ angeredet. Titel spielen in Spanien nur im Zusammenhang mit hohen Würdenträgern eine Rolle. |
Kostensenkung im Einkauf: Sind Sie ein Low-Cost-Abenteurer? |
| Eine Studie der TU Berlin, die die Bundesvereinigung Logistik (BVL) in Auftrag gegeben hatte, brachte es an den Tag: Der China-Hype stürzt Unternehmen und Einkäufer immer wieder in Low-Cost-Abenteuer. Gegenwärtig beschaffen sich 43 % aller deutschen Unternehmen Güter und Vorprodukte auf internationalen Märkten, vornehmlich in Asien. 2010 werden es 55 % sein. Die Kehrseite der Medaille: Bei der globalen Warenbeschaffung in Schwellenländern wie China, Indien, Taiwan oder Korea erreichen die Unternehmen oft nicht die gewünschten Kosteneinsparungen. Im Gegenteil, Dauerprobleme bei der Produkt- und Lieferantenqualität sowie bei der Logistik führen nicht selten zu ungeplanten Mehrkosten. Ein weiteres Problem, so Rohstoffeinkauf Aktuell: Zu viele Einkäufer lernen zu wenig aus ihren Erfahrungen. Laut TU-Bericht würden in der Branche immer wieder die gleichen Fehler gemacht. Weder suchten Einkäufer systematisch nach alternativen Bezugsländern und -quellen, noch beachteten sie wichtige Vorsichtsregeln zur Risikominimierung. |
Österreich: Web-Links für Einkäufer |
Österreich steht 2008 als Mit-Ausrichter der EM im Rampenlicht. Oft scheint die Alpenrepublik ein wenig im Schatten des großen Nachbarn im Norden zu stehen - dabei hat das Land in den vergangenen Jahren wirtschaftlich ganz Großes geleistet. Die Redaktion des Informationsdiensts Rohstoffeinkauf Aktuell hat für Sie einige Links recherchiert, die Ihnen beim Aufspüren interessanter Geschäftskontakte in Österreich helfen. 1. Advantage Austria.org Wichtige Infos über Beschaffungsangebote, Lieferantenadressen, Kommunikationsdaten usw. Kontaktbüros in Berlin, Dresden, Frankfurt, München. |
Chinesisches Wirtschaftsrecht: 5 Dinge, die Sie als Einkäufer unbedingt wissen müssen |
| Chinas Wandel von der globalen Werkbank zum Hochtechnologieland birgt für ausländische Einkäufer und Investoren viele Unwägbarkeiten und Risiken, sei es im gewerblichen Rechtsschutz oder in der innerchinesischen Rechtsverfolgung. Die Wurzeln chinesischen Rechts haben kontinentaleuropäischen Ursprung. Zunehmend werden aber auch Elemente des angloamerikanischen Rechtskreises aufgenommen. Seit Rotchina 2001 der WTO beigetreten ist, wurden mehr als 2.000 Gesetze reformiert oder neu erlassen. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen 5 der wichtigsten Rechtsbereiche vor, die Sie als ausländischer Einkäufer kennen müssen. |
Erfolgreich verhandeln mit rumänischen Verkäufern |
| Schlitzohrigkeit gehört zu den Rumänen wie ihre facettenreiche Sprache. Aufgrund ihrer romanischen Ausrichtung, der Sprache und der christlichen Religion fühlen sich Rumänen mit Westeuropa besonders verbunden. Trotzdem gibt es immer noch viele Beziehungspunkte zu den osteuropäischen Nachbarländern, die auch den geschäftlichen Umgang miteinander stark prägen. Vor allem mit dem Nachbarstaat Ungarn bestehen enge Kontakte. Dies mag auch ein Stück weit Seelenverwandtschaft sein. Das Öffnen der Beifahrertür, das Helfen in den Mantel, das Türöffnen und Vortritt lassen, in Deutschland als unemanzipiert verpönt, sind in Rumänien ein Muss. Weitere Tipps für den Umgang mit Rumänen aus Rohstoffeinkauf Aktuell : |
Visitenkarten im internationalen Einkauf: Welche Bezeichnungen sind korrekt? |
| Es gibt keine zweite Chance, einen guten ersten Eindruck zu machen - dies gilt auch für Visitenkarten. Folgende Frage erreichte zu diesem Thema die Redaktion von Rohstoffeinkauf Aktuell: "Welche Einkaufsfunktions- Bezeichnungen sind für englischsprachige Visitenkarten angemessen/ üblich? 1. Prokurist, Leiter Materialwirtschaft/Einkauf (Idee: purchasing director) 2. Einkaufssachbearbeiter (Idee: purchasing manager bzw. senior buyer). Die Visitenkarten sollen unsere Mitarbeiter im europäischen Ausland bzw. Südostasien ins rechte Licht rücken.“. Die Redaktion machte dem Leser folgende Vorschläge zum Thema "Funktionsbezeichnungen für englischsprachige Visitenkarten"... |
Was Sie als Einkäufer über die Logistik in Italien wissen sollten |
| DWenn Sie als Einkäufer auf Beschaffungstour in Italien sind, müssen Sie damit rechnen, dass in Sachen Logistik nicht alles zum Besten steht. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell berichtet über den Status Quo im italienischen Transportwesen. Straße: In Italien rollen rund 86 % des Güterverkehrs über die Straße. Das Land hat zwar die höchste Speditionsdichte in der EU, doch die meisten der 608.000 Lkws sind veraltet und werden obendrein auch noch von Klein- und Kleinstunternehmen (rund 95 %) betrieben. Nur 3 % der italienischen Spediteure haben mehr als 10 Mitarbeiter. Denkbar schlechte Voraussetzungen, um im Konzert des globalen Warentransports mitzuspielen. Die Folge: Investitionen in moderne Ausrüstungen gingen in den letzten Jahren immer weiter zurück. Nach Angaben des Fachverbandes Anita hat sich die Branche deshalb fast ausschließlich auf den heimischen Markt zurückgezogen. Hier liegt das Schwergewicht vor allem im prosperierenden Norditalien, wo rund die Hälfte des gesamten Frachtaufkommens erwirtschaftet wird |
Beschaffungsmarkt Österreich: Erfolgreich verhandeln mit österreichischen Geschäftspartnern |
| Gleiche Sprache, gleiche Kultur und Geschichte, da sollte das Verhandeln in diesem kleinen Land doch ein Kinderspiel sein, dachten schon viele deutsche Einkäufer – und steckten bereits tief im ersten Fettnäpfchen. Denn das ehemals ‘kleine’ Österreich ist heute wirtschaftlich erfolgreicher als der große Nachbar. Entsprechend selbstbewusst gehen Manager in Verhandlungen. Rohstoffeinkauf Aktuell gibt Ihnen Tipps, wie Sie mit österreichischen Verhandlungspartnern den richtigen Ton treffen. |
Einkauf in Asien: Das Lohnniveau steigt |
| Die Tigerstaaten haben ein Problem: Steigende Löhne. Mögen in der Industrie Billiglöhne noch immer gang und gäbe sein, im Dienstleistungssektor sind sie es längst nicht mehr. In Rotchinas Metropole z. B. verdient das untere Management spielend 750 € pro Monat. IT-Spitzenleute bringen es sogar auf 2.000 €, dies berichtet der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell. |
Verhandlungen im Ausland: Geschäfte mit Indern, Chinesen und Japanern |
| Im Umgang mit asiatischen Geschäftspartnern gibt es eine Vielzahl von Dingen zu beachten. Eine achtlos in die Westentasche gestopfte Visitenkarte kann beim japanischen Verhandlungspartner Verstimmung hervorrufen, bei einem chinesischen Geschäftsmann könnte laut geäußerte Kritik vor Dritten das Ende Ihrer Geschäftsbeziehungen bedeuten. Asien ist ein riesiger Kontinent, der für viele europäische Geschäftsleute ein Buch mit sieben Siegeln ist. Zwischen den unterschiedlichen Nationen gibt es – ebenso wie in Europa – unterschiedliche Auffassungen, wie Geschäfte angebahnt und durchgeführt werden. Einige Gemeinsamkeiten, auf die man im Kontakt mit asiatischen Geschäftspartnern immer wieder stößt, hat die Redaktion von Rohstoffeinkauf Aktuell für Sie zusammengestellt. |
Praxishelfer für Einkäufer: Neuer globaler Einkaufs-Scout |
Neue Lieferanten im Ausland auftun ist nicht unproblemtisch – besonders wenn man in Ländern sucht, mit deren Marktgepflogenheiten man als Einkäufer nicht so vertraut ist. Ein Spezial-Dienstleister bietet Unternehmen hier seinen Service an: Er bietet Zugriff auf über 1.000 Lieferanten und Warengruppen in 48 Low cost Countries. Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen diesen Dienstleister vor und zeigt, wie er Sie bei Ihrer Arbeit unterstützen kann. |
Erdgas: Mehr als erwartet und dennoch zu wenig |
| Der Energieverbrauch der Industrieländer ist riesig: Erdöl und Kohle sind hier die wichtigsten Lieferanten, Erdgas (23,7 %) nimmt die dritte Position ein. Die weltweit nachgewiesenen Reserven haben sich von 96,4 Billionen Kubikmeter (1984) auf 179,5 Billionen Kubikmeter (2004) erhöht. Doch nachgewiesen ist noch lange nicht abgebaut. Laut einer aktuellen Studie von BP wird es bei gleich bleibenden Verbrauchsmengen in 65 Jahren keine Erdgasfelder mehr geben, die mit gegenwärtiger Technik angezapft werden können. Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdiensts Rohstoffeinkauf Aktuell gibt Ihnen einen kurzen Überblick über den Erdgas-Markt und die darauf agierenden Player. |
Vorsicht, Korruption im internationalen Einkauf! |
| Zwar ist Bestechung in den meisten europäischen Ländern unter Strafe gestellt, dennoch zeichnet der neueste Bericht von Transparency International ein düsteres Bild. Die Kernaussage des Global Corruption Barometer von 2007: Korruption wird in den nächsten drei Jahren weiter zunehmen. Mehr als 10 % der Befragten aus 60 Ländern gaben an, in den letzten 12 Monaten Schmiergelder gezahlt zu haben, z. B. um an Aufträge zu kommen. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen weitere Details aus diesem Bericht vor – und zeigt, wo sich Deutschland auf dieser Korruptionsskala befindet. |
EU-Schutzzölle: Nicht mehr zeitgemäß |
Wegen anhaltender Kritik an den Anti-Dumping-Plänen der EU hat Brüssel Reformen angekündigt. ‘Alle Vorschläge liegen wieder auf dem Tisch’, sagte Handelskommissar Peter Mandelson kürzlich. Mandelson setzt sich dafür ein, dass die Folgen für EU-Unternehmen stärker berücksichtigt werden, die ihre Produktion oder ihre Beschaffungsaktivitäten zum Großteil in Drittstaaten verlagert haben. Den Einsatz handelspolitischer Schutzinstrumente, vor allem von Anti-Dumping-Maßnahmen, hält er in einer globalisierten Wirtschaftswelt schlicht für unzeitgemäß. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen weitere Eckpunkte der Mandelsonschen Pläne vor... |
Verhandlungen mit chinesischen Gesprächspartnern im Einkauf |
| Von Pünktlichkeit, Visitenkarten und anderen Besonderheiten China ist ein wichtiger Handelspartner – und für Einkäufer von hohem Interesse. Doch Geschäftsbeziehungen zu chinesischen Partnern verlaufen nach ganz anderen Gesetzmäßigkeiten als in Deutschland üblich. Schon kleine Fehler können dafür sorgen, dass Verhandlungen platzen – und Sie unverrichteter Dinge mit der nächsten Maschine zurück nach Deutschland fliegen können. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen einige der wichtigsten Do's and Dont's vor. 1. Seien Sie bei Terminen stets pünktlich Bei der ersten Begegnung mit Ihren chinesischen Geschäftspartnern sollten Sie unbedingt auf absolute Pünktlichkeit achten, da diesem Aspekt in China große Bedeutung beigemessen wird. Pünktlichkeit wird als deutsche Tugend gesehen. Wenn Sie in diesem Punkt versagen, wird man Ihre anderen Tugenden wie Zuverlässigkeit ebenfalls von vornherein in Zweifel ziehen. |
Lieferanten-Korrespondenz in Englisch |
| Just keep it simple – schreiben Sie einfach. Das Fax oder die E-Mail in gutem Stil gelingen Ihnen, wenn Sie sich schnell von den komplizierten deutschen Satzkonstruktionen verabschieden. Rohstoffeinkauf Aktuell gibt Ihnen folgende Tipps zur Businesskorrespondenz im Englischen: |
Wo Sie Informationen über neue Einkaufsmärkte finden |
Wie gehen Sie vor, wenn Sie sich einen neuen Einkaufsmarkt erschließen? Wie sieht Ihre Einkaufsstrategie aus? Beispiel China: Dieser Markt ist für Einkäufer enorm interessant - doch funktioniert er nach ganz eigenen Gesetzmäßigkeiten. Informationen sammeln gehört daher zu den wichtigsten Aufgaben vor dem Anbahnen von Geschäftskontakten. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell zeigt Ihnen, wo Sie Informationen über Ihnen nicht vertraute Einkaufsländer sammeln und sich gezielt auf Ihre neuen Geschäftskontakte vorbereiten. |
Kennen Sie die drei Mu? |
Kennen Sie die 3 Mu? Diese 3 Säulen der japanischen Verlustphilosophie stellt Jens Holtmann in der aktuellen Ausgabe des Informationsdiensts Rohstoffeinkauf Aktuell vor |
Beschaffungssuche in den USA: Im Dickicht der US-Justiz |
| Für deutsche Einkäufer, die sich auf Beschaffungssuche in den USA machen, kann die amerikanische Justiz im Streitfall schnell zu einem Dschungel werden. Es gibt dort ein Nebeneinander von Bundesgerichten (Federal Courts) und einzelstaatlichen Gerichten (State Courts), die jeder Bundesstaat nach eigenem Gutdünken organisiert hat. Wie kompliziert das amerikanische Rechtssystem ist, zeigt Rohstoffeinkauf Aktuell. |
Vorsicht beim Kauf von Produkt-Komponenten in den USA |
Kaufen Sie in den USA Komponenten für Ihre Produkte ein und exportieren diese Produkte später in Drittländer, müssen Sie nicht nur die EU-Ausfuhrbestimmungen beachten, in vielen Fällen müssen Sie auch das US-Exportkontrollrecht aufmerksam machen. Darauf weist Jens Holtmann, Chefredakteur des Fachinformationsdiensts "Rohstoffeinkauf Aktuell" hin. Grundsätzlich betrifft das alle Produkte, die Sie in den USA einkaufen. Sie unterliegen den "Export Administrations Regulations" (EAR). Darunter fallen auch Waren, die Sie mit Hilfe von US-Technologie oder Software produzieren. Doch es gibt noch weitere Dinge, die Sie hier beachten müssen |
EU Richtlinie über Umwelthaftung jetzt in Deutschland Gesetz |
| Vor wenigen Tagen trat das neue Umweltschadensgesetz (USchadG) in Kraft. Damit wurde die EG-Richtlinie über die Umwelthaftung in deutsches Recht umgesetzt. Jeder, der eine Tätigkeit ausübt, bei der zum Beispiel durch Unfälle die Umwelt erheblich beeinträchtigt wird, ist zur Schadensvermeidung verpflichtet. Diese Tätigkeiten seien im Einzelnen in der Richtlinie festgelegt. Weitere Details zu diesem Gesetz: |
So vermeiden Sie die 10 schlimmsten „Sünden“ beim weltweiten Einkauf |
| Beim Importeinkauf holen sich sehr viele Einkaufsabteilungen „blutige Nasen“. Jens Holtmann, Chefredakteur von Rohstoffeinkauf Aktuell, gibt seinen Lesern hier wertvolle Tipps zur Vorbereitung auf das Global Sourcing. Wenn Sie die weltweiten Beschaffungsmärkte erfolgreich nutzen möchten, müssen Sie zunächst die folgenden 10 Hürden nehmen: |
Worldwide Sourcing Convention 2007 |
| Management Circle lädt erstmals zur Jahrestagung für weltweiten Einkauf, der „Worldwide Sourcing Convention 2007“, ein. Die Veranstaltung mit begleitender Fachausstellung findet vom 8. bis 11. Oktober in Köln statt. Mehr als 30 Referenten namhafter Unternehmen stellen ihre Global Sourcing-Strategien und Erfolgsprojekte vor. |
Warum bei internationalen Verhandlungen Missverständnisse vorprogrammiert sind |
| Kommunikation ist schon in der eigenen Kultur kompliziert und komplex. Diese Schwierigkeiten verstärken sich in interkulturellen Verhandlungen. Jede Kultur hat ihre Besonderheiten, ihre eigenen Verhandlungsmethoden – andere Spielregeln eben. Jens Holtmann, Chefredakteur des Informationsdienstes Rohstoffeinkauf Aktuell, warnt: Jeder betrachtet die Welt durch die eigene, persönliche „Brille“ und geht automatisch davon aus, dass der Partner dieselbe Brille aufhat. Da dieses Betrachtungsmuster in jeder Kultur auftritt, sind Missverständnisse vorprogrammiert. Deswegen spielt in internationalen Verhandlungen die interkulturelle Kompetenz neben den rhetorischen und argumentativen Fähigkeiten eine herausragende Rolle. |
Warum gute Schuhe und großzügige Gesten beim Verhandeln in Rumänien so wichtig sind |
| Haben Sie schon einmal daran gedacht, mit rumänischen Lieferanten zusammenzuarbeiten? Dann sollten Sie unbedingt diese Tipps aus Rohstoffeinkauf Aktuell beachten, damit Ihr Geschäft auch ein Erfolg wird: Die wichtigste Empfehlung gleich vorneweg: Sie müssen zwingend vor Ort sein, wenn Sie mit rumänischen Partnern zusammenarbeiten wollen. Denn Rumänen legen großen Wert auf eine intakte persönliche Beziehung. Sie möchten sehen und wissen, mit wem sie zusammenarbeiten. Die beste Creditreform-Auskunft über einen rumänischen Lieferanten reicht nicht aus. Selbst wenn ein befreundeter Einkäufer Ihnen den Tipp gegeben hat, müssen Sie den Lieferanten kennen lernen. Weitere Praxis-Tipps aus dem „Rumänien-Knigge“ von Rohstoffeinkauf Aktuell |
Recherche: Wie Sie ganz einfach weltweit neue Lieferanten finden |
| Eine sehr einfache Möglichkeit, überall auf der Welt einen neuen Lieferanten zu finden, stellt Rohstoffeinkauf Aktuell vor: das Thomasregister, eine kostenfreie internationale Lieferantendatenbank. Geben Sie zum Beispiel den Suchbegriff „Schmiedeteile“ ein, erhalten Sie weltweit 1.074 Treffer. Praktisch: Sie sehen auch, wie viele Lieferanten in einzelnen Ländern eingetragen sind: Für Tschechien sind dies bei den Schmiedeteilen 17 Lieferanten, für die Türkei 4, für China 63 und für Indien 79. Sie haben damit einen Anhaltspunkt, wo diese Branche schwerpunktmäßig angesiedelt ist. Selbstverständlich schreiben Sie jetzt keine 1.074 Anfragen. Gehen Sie am besten so vor: |
Weltweit einkaufen: Indien – Land der Widersprüche |
| Einerseits gehört Indien zu den ärmsten Staaten der Erde, andererseits zählt das Land bereits heute zu den 10 führenden Industriestaaten der Erde. Und all dies, obwohl immer noch 2/3 der Bevölkerung in der Landwirtschaft tätig sind. Wären Sie vor 5 Jahren auf die Idee gekommen, Werkzeugmaschinen in Indien zu kaufen? Hätten Sie daran gedacht, Ingenieurdienstleistungen in Indien anzufragen? Sicher nicht. Indien ist heute auf dem Weg zur Wirtschaftsmacht. Die Wachstumsraten übertreffen mittlerweile die chinesischen. In jeder indischen Provinz werden jährlich so viele Ingenieure ausgebildet wie in ganz Deutschland. Viele heute geschäftlich erfolgreiche Inder haben ihre Ausbildung an den Hochschulen in Großbritannien oder Deutschland absolviert. So erfuhr Jens Holtmann, Chefredakteur des neuen Informationsdienstes Rohstoffeinkauf Aktuell, von einem Seminarteilnehmer, dass sein Unternehmen kürzlich den operativen Einkauf und die Buchhaltung nach Indien ausgelagert hat, um Kosten zu senken. Weitere Beispiele: |
Lieferantensuche im Ausland: Wie Sie mithilfe von Tradeboards neue leistungsstarke Lieferanten finden |
| Es ist die Idee vom „schwarzen Brett“ mit „Suche/Biete“, die hier elektronisch umgesetzt wurde. Auf den Import-Export-Tradeboards tummeln sich Einkäufer und Lieferanten mit dem Ziel, sich zu finden. Tradeboards sind nach den klassischen Lieferantendatenbanken im Internet wie beispielsweise „Wer liefert was?“ (www.wlw.de) die Nr. 2 bei den Recherche-Tools für Einkäufer. Welche Vorteile internationale Tradeboards Ihnen als Einkäufer bringen und wie Sie sie nutzen zeigt Ihnen die Redaktion von Rohstoffeinkauf Aktuell. |
Beschaffungsmarkt Frankreich: Der gute Handelspartner von nebenan |
| Nicht China war 2007 unser wichtigster Handelspartner und nicht Indien oder ein anderes Schwellenland fern in Asien oder Lateinamerika. Die gerade veröffentlichten Daten des Statistischen Bundesamts (Destatis) bringen es an den Tag: Frankreich war es, der gute Nachbar von nebenan. |
Importpraxis Recht: Immer wieder Ärger mit INCOTERMS 2000 |
| Umsicht und allergrößte Genauigkeit bei den Tücken der Details schützen Sie vor Nachteilen und Schäden1936 konnten die Gründer der INCOTERMS (International Commercial Terms) in Paris nicht ahnen, dass ihre Grundsätze 70 Jahre später noch immer gelten würden – und für so manchen Verdruss bei Einkäufern sorgen. Denn nur wer die Lieferkonditionen vertraglich haarklein festschreibt und die entsprechenden INCOTERMS-Klauseln in seine Beförderungs- und Versicherungsaufträge einbettet, befindet sich bei seinen globalen Beschaffungsaktivitäten auf der sicheren Seite. Tipps zum Umgang mit Incoterms gibt Ihnen der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell. |
Japan gehen die IT-Ideen nicht aus |
| Einst war Made in Japan das Synonym für Hightech, vor allem im Elektronikbereich. Auch wenn dieser Ruhm etwas verblasst ist, so spielt Japan in der Champions-League der IT-Riesen doch noch immer eine gewichtige Rolle. Mehr als 22 % aller elektronischen und informationstechnischen Produkte auf dieser Welt sind japanischen Ursprungs. Zwar wird Massenware kaum noch im Heimatland hergestellt, sondern in ausländischen Tochterfirmen, hochwertige Elektronikartikel werden aber nach wie vor auf der Insel produziert. 2008 rechnet die Japan Electronics and Information Technology Industries Association (JEITA) mit einer Wachstumsrate von 6 %. Rund ein Prozentpunkt weniger als der weltweite Branchendurchschnitt. Die Redaktion von Rohstoffeinkauf Aktuell hat für Sie recherchiert : Produktionsverlagerung ist auch in Japan ein Thema. Paradepferde der japanischen Elektronikfirmen sind Geräte, Ausrüstungen und Zubehör der audiovisuellen Sparte. Hier erreichen sie globale Produktionsanteile von 43 %. Die Firmen setzen alles daran, um 2008 die Messlatte noch ein bisschen weiter nach oben zu schieben.Um dieses Ziel zu erreichen, setzen sie u. a. auch auf Produktionsverlagerungen in Billiglohnländer. In diesem Jahr soll der Anteil der im Ausland gefertigten audiovisuellen Erzeugnisse, dazugehören auch Computer und Peripherie-Geräte, auf über 70 % anwachsen. Tendenz: weiter steigend. Bei Kommunikationsausrüstung und -geräten werden es ca. 45 % sein und bei anderen IT-Produkten etwa 31 %. |
Geschäftsbeziehungen mit ausländischen Partnern: Lassen Sie sich von persönlichen Fragen nicht aus dem Konzept bringen |
| Für den Geschäftserfolg im Ausland sind nicht nur Fakten und Zahlen verantwortlich, sondern auch Verhandlungsgeschick und interkulturelle Kompetenz. Es mag sich trivial anhören, aber Ihre Bereitschaft, die nationalen Gerichte des Besuchslands zu probieren und zu loben, ist beispielsweise ein klarer Beweis dafür, inwieweit Sie sich auf das Land und die Menschen einlassen wollen. Das ist nicht immer einfach: Es gibt beispielsweise Länder, in denen der Genuss von alkoholischen Getränken ein wichtiges Ritual beim Vertragsabschluss ist - nicht nur in Russland oder Polen, sondern auch bei diversen Gelegenheiten in Ostasien. |
Importpraxis: See-Container-Know-how für Einkäufer |
| Millionen Container sind jährlich mit rund 3.500 Seeschiffen unterwegs Die großen See-Containerschiffe können bis zu 9.450 TEU in 8 Lagen und 18 Reihen an Deck sowie 10 Lagen und 16 Reihen im Laderaum befördern. Das größte Containerschiff der Welt ist die 'Emma Maersk' mit 13.460 TEU – Länge 393 m – Breite 56,40 m – Tragfähigkeit 123.200 t. |
Reisetipp für Einkäufer: Schärfere Einreisebestimmungen in den USA |
| Sie haben Geschäftbeziehungen zu amerikanischen Unternehmen und planen, diesen bald einen Besuch abzustatten? Falls Sie dies nach dem 12. Januar vorhaben, müssen Sie bei der Einreise in die USA neue Vorgaben befolgen. Mehr Informationen dazu gibt Ihnen der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell . |
Beschaffungsmarkt Indien: Logistisches Entwicklungsland |
| Dynamischer als der Transport- und Logistiksektor ist auf dem Subkontinent kaum ein zweiter. Jährliche Wachstumsrate: ca. 20 %. Umsatz 2007: 40 Mrd. USD. Im internationalen Vergleich ist die Branche aber kräftig unterentwickelt. Im Logistik-Performance-Index der Weltbank liegt Indien (Rang 39) weit hinter den asiatischen Champions Singapur (1) und Hongkong (2). Ein Platz, der Indien jedes Jahr rund 30 Mrd. USD kostet. Der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell stellt Ihnen die vier großen Hindernisse vor, die die Weltbank für eine raschere Entwicklung der Branche sieht... |
Europas Top-Einkäufer gesucht |
| Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) in Aachen sucht nach zwei ähnlichen Benchmarking-Tests 2004 und 2007 zum dritten Mal die besten fünf Einkaufsabteilungen in Europa. Ziel des Benchmarking-Projekts sei es, gemeinsam mit einem Industriekonsortium aktuelle Fragen und Herausforderungen des Einkaufs in einem groß angelegten Unternehmensvergleich zu untersuchen und die erfolgreichsten Beschaffungsstrategien zu präsentieren, heißt es in einer Pressemitteilung des IPT. |
Veranstaltungstipp: Erfahrungsaustausch für globale Einkäufer |
| Unter der Leitung des Centrums für Supply Management (CfSM) treffen sich viermal im Jahr vorwiegend mittelständische Unternehmen, um ihre Erfahrungen auf den globalen Beschaffungsmärkten mit den Schwerpunkten China und Indien sowie Mittel- und Osteuropa (MOE) auszutauschen und bei Problemen gemeinsame Lösungsmöglichkeiten zu erarbeiten, das berichtet der Informationsdienst Rohstoffeinkauf Aktuell. |




