Stahlhändler

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Einkaufen beim größten Stahlhändler aus China

Ein Top-Lieferant für rostfreien Stahl und mehr

Die Minmetals Germany GmbH in Düsseldorf ist eine der 44 Auslandsniederlassungen der CHINA MINMETALS CORPORATION, einer der größten Stahlhändler und Metallhandelsgesellschaften der Volksrepublik China.

Hervorgegangen aus einem Repräsentanzbüro, das bereits seit 1980 den deutsch-chinesischen Stahl-, Metall- und Mineralhandel der Muttergesellschaft organisierte und koordinierte, erfolgte im April 1986 die Eintragung als 100-prozentiges Tochterunternehmen mit dem Ziel, noch flexibler und professioneller auf die Bedingungen und Besonderheiten des deutschen und europäischen Marktes eingehen zu können. Die Minmetals Germany betreibt ein weit verzweigtes Handelsnetz über Deutschland und Westeuropa bis hin nach Osteuropa. Sie hat sich zu einer der größten und wichtigsten chinesischen Handelsgesellschaften in Deutschland entwickelt mit den Schwerpunkten Eisen und Stahl, eisenhaltige Metalle, Buntmetalle, Industriemineralien und metallurgische Anlagen.

Beachten Sie: Zu den Serviceleistungen der Stahlhändler gehören Importe aus China in Form von Direkt-, Kommissions- und Lagergeschäften.

Das Lieferprogramm der Stahlhändler:

Flachprodukte

  • Coils, warm- und kaltgewalzt
  • Coils, feuerverzinkt
  • Coils, elektrolytisch verzinkt
  • Mittel- und Grobbleche
  • Weißblech
  • Elektrostahl

Langprodukte

  • Gewindestahl
  • Rundstahl
  • Walzdraht
  • Profilstahl

Rohre

  • Duktile Gussrohre und Formstücke
  • Stahl- und Kesselrohre
  • Präzisionsstahlrohre
  • Edelstahlrohre
  • Groß- und Leitungsrohre nach API-Standard
  • Geschweißte Rundrohre
  • Geschweißte Vierkantrohre
  • Rostfreie Stähle

Kleine Abnahmemengen

Besonders für Stahlhändler gilt: je größer die Bestellmenge, desto besser. Manche großen Stahlhändler schicken deswegen Firmen mit kleineren Bedarfsmengen auch gerne zu nachgelagerten Händlern. Das können Sie vermeiden, wenn Sie mit den Mengen eines Gemeinschaftseinkaufs vor der Tür stehen. Ist diese Strategie nicht durchführbar, lassen Sie sich Stahlhändler in Ihrer Nähe nennen, die von großen chinesischen Lieferanten versorgt werden. Sie wissen dann definitiv, dass dieser (neue) Stahlhändler Ihnen den deutlich günstigeren Stahl aus China anbieten kann.

Stahlhändler und die europäische Stahlindustrie

Wieder obenauf nach hohen Überkapazitäten und großen Verlusten

Die Stahlhändler profitierten in den letzten Jahren vor allem von dem kräftig steigenden Stahlverbrauch in den globalen Wachstumsregionen.

Ertragslage der Stahlhändler

Die deutsche Stahlindustrie kehrte 2003 mit einer Umsatzrendite von gut 3 % eindrucksvoll in die Gewinnzone zurück. Im Jahr 2005 sank die Ertragskraft der Stahlindustrie etwas. Dabei fiel der Anstieg der Lohnstückkosten um knapp 5 % kaum ins Gewicht (bei einem Anteil der Personalkosten an den Gesamtkosten von knapp 15 %). Drastisch verteuerte sich der Materialeinsatz (Anteil an den Gesamtkosten: 63 %) für Stahlhändler. Gemessen am HWWA-Rohstoffpreisindex lagen die Weltmarktpreise für Eisenerz und Schrott um 38 % über ihrem Vorjahresniveau.

Beachten Sie: Durch das extreme Anheben der Absatzpreise 2006 und 2007 befinden sich die Stahlhersteller weiter deutlich in der Gewinnzone.

Wettbewerbslage der Stahlhändler

In der Stahlindustrie ist ein gewaltiger Konzentrationsprozess im Gange. Jüngstes Beispiel ist die Fusion von Arcelor und Mittal zum größten Stahlhändler der Welt. Dieser Drang zu neuen Dimensionen ist vor allem auf die schwache Stellung der Stahlhersteller gegenüber ihren Kunden und Lieferanten zurückzuführen. Sowohl die Abnehmer aus der Automobilindustrie als auch die Bergwerkskonzerne, die Eisenerz und Kohle liefern, sind bereits deutlich stärker konzentriert.

Dieser Marktmacht müssen die Stahlhändler etwas entgegensetzen, damit sie ihre Preise hochhalten und die Rohstoffkosten drücken können. Gefragt sind damit große Unternehmen (Integratoren) mit dem Potenzial, aus zahlreichen kleinen Stahlproduzenten durch Fusionen neue, rund um die Welt operierende Einheiten zu formen.

So haben deutsche Stahlhändler eine starke Wettbewerbsposition im Ausland (Exportquote: 50 %), insbesondere bei Edelstahl, wo sie weltweit sogar führend sind. Infolge niedriger Lohnstückkosten haben osteuropäische Anbieter deutliche Preisvorteile bei einfachen Massenprodukten aus Stahl. Gleiches gilt für Unternehmen aus Fernost und Südamerika, die mit Standardprodukten zunehmend auf den Weltmarkt drängen.

Aussichten der Stahlhändler

Zu erwarten ist, dass viele Hersteller aus Industrieländern die Spezialisierung wählen, um anspruchsvolle Stahlprodukte mit zusätzlichen Dienstleistungen anzubieten. Im Zuge dieses Anpassungsprozesses wird es vor allem bei kleinen und mittleren Unternehmen zu einer weiteren Konsolidierung kommen.

Darüber hinaus ist es für die europäischen Stahlhändler entscheidend, den Kostenabstand zu Billiglohnländern so gering wie möglich zu halten. Dazu muss die europäische Stahlindustrie pro Jahr weiterhin die bereits in der Vergangenheit erzielten Produktivitätsfortschritte in der Größenordnung von 2 bis 5 % anstreben.

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